Neuseeland

Die schönsten Wanderungen in Neuseeland

Entdecken Sie die ganze Schönheit Neuseelands zu Fuß

Jeder, der schon einmal die „Der Herr der Ringe“- oder die Hobbit-Trilogie gesehen hat, weiß das: Einmal im Leben in Neuseeland wandern zu gehen ist ein Muss. Die Landschaft scheint unendlich; alpine Regionen, Regenwald und goldene Strandstrände wechseln sich ab. Interessierte können die komplette Länge Neuseelands entlang des Te Araroa, „The Long Pathway“, wandern. Es gibt die neun „Great Walks“, die durch bekannte Regionen wie Tongariro, Abel Tasman und Milford führen. Die folgenden vier Wanderwege sind auf ihre eigene Art besonders – sie führen über Bergketten, durch mystische Seenlandschaften und zu Schnorchelparadiesen.

Bergketten und Wasserfälle auf dem Hollyford Track in Neuseeland

Im Fiordland National Park auf der Südinsel ist dieser vier- bis fünftägige Track ein Traum für Landschaftsliebhaber. Von den dramatischen Bergketten der Darran Mountains bis zum Meer bei Martins Bay: Der Track zeigt die besten Stellen der wilden Westküste. Über Hängebrücken über den Humboldt Creek, neben Sumpfland und steilen Klippen ist der Weg am besten für Wanderer mit guter Fitness geeignet – jedoch zu jeder Jahreszeit begehbar. Stille Idylle lockt entlang der Flussufer und am Lake Alabaster, hier ist man mit sich und der Natur alleine. Auf dem Weg erspähen gute Augen außerdem die Gipfel der zwei höchsten Berge Fiordlands, Mount Tutoko (2746 Meter) und Mount Madeline (2537 Meter).
http://www.newzealand.com/de/feature/hollyford-track/

Kajak, Taucherbrille und der Abel Tasman Coast Track

Einen Schnorchel beim Wandern mitnehmen? Ein Muss auf dem Abel Tasman Coast Track, denn er verbindet unzählige Buchten mit feinen Sandstränden am kristallklaren Wasser der Tasman Bay. Urlauber können den Abel Tasman Track an der Nordküste von Neuseelands Südinsel mit seinen 51 Kilometern in drei bis fünf Tagen erwandern. Für die Nacht gibt es unterwegs Hütten, der Zeltplatz am Onetahuti Beach ist einer der beliebtesten. Hier gibt es Glühwürmchenhöhlen und einen Frischwassersee. Unterwegs kommen Wanderer an bizarren Granitformationen vorbei, wie dem Split Apple Rock in der Nähe von Marahau, ein großer, in zwei Teile gespaltener Fels. Für Unterhaltung sorgen Zwergpinguine und Robbenkolonien, die sich am besten vom Kajak aus beobachten lassen.
http://www.newzealand.com/de/feature/abel-tasman-coast-track/

Vogelgezwitscher satt: Der Raikura Track auf Steward Island

Unberührte Natur und der Ruf des Ruru, des Neuseeland Kuckuckskauzes: Das finden Besucher auf Stewart Island, der drittgrößten Insel Neuseelands ganz im Süden der Südinsel. Der natürliche Lebensraum dieser Vögel hat sich in Tausenden von Jahren wenig verändert – auch heute ist die Insel kaum bewohnt. In der einzigen Ortschaft Oban in der Halfmoon Bay leben nur etwa 600 Menschen. Der 36 km lange Raikura Track dauert dreiTage und ist ein Rundweg. Er führt über bewaldete Bergrücken und folgt den geschützten Ufern des Paterson Inlet. Ein Großteil der Strecke sind Holzstege, die über Sumpflandschaft führen. Es gibt zwei Hütten und drei Campingplätze auf der Strecke. Oft ist sogar der Winter in der Region erstaunlich mild und der Track somit ganzjährig begehbar. Mit etwas Glück hört man bei Nacht die schrillen Pfiffe des seltenen Kiwivogels.
http://www.newzealand.com/de/feature/rakiura-track/

Durch den magischen Feenwald: Der Lake Waikaremoana Track

Buschland und Silberbuchen mitten im Te Urewera National Park in Neuseeland: Der 46 km lange Lake Waikaremoana Track führt durch die größte Fläche an Naturwald der Nordinsel. Er dauert drei bis vier Tage und verläuft hauptsächlich am Ufer des weitläufigen Sees entlang, vorbei an Wasserfällen, Flüssen und nebelverhangenen Tälern. In der Sprache der Maoris bedeutet Waikaremoana „Das Meer der kleinen Wellen“, Wanderer bekommen die „Stimmung des Sees“ während des Gehens mit. Der Aufstieg zu den Panekire Bluffs als härtester Teil der Strecke lohnt sich: Ein Ausblick über die mystisch-grüne Seenlandschaft ist die Anstrengung wert. Das ist die Heimat der Ngai Tuhoe, der „Kinder des Nebels“ aus Maori-Erzählungen. Beim genauen Hinhören können Feenflöten und ihr keckes Lachen zu hören sein.
http://www.newzealand.com/de/feature/lake-waikaremoana-walk/

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