Australien – der „rote Kontinent“

Wer einmal die beschwerliche Reise auf sich genommen hat und dorthin gereist ist, wird feststellen, dass er gar nicht so rot ist.

Feuchte, tropische Regenwälder mit einer phantastischen Tierwelt, Berge zum Wandern und Bergsteigen, einsame Strände,  Wasserfälle und Rockpools die zum Baden einladen. Die schönsten und atemberaubendsten Nationalparks liegen am anderen Ende der Erde, in “Down Under”. Ein Rausch der Farben und Formen.

Nachdem wir bereits im Jahre 2008 fünf Wochen zu zweit mit Zelt und Mietauto die Ostküste bereist hatten, haben wir uns drei Jahre später entschieden Australien ein zweites Mal zu besuchen, dieses Mal sieben Wochen und zu dritt, unser Sohn Zeno, damals ein Jahr alt, verstärkte uns. Wir entschieden uns, den Teil des Ostens zu besuchen, der uns noch unbekannt war, die Gegend zwischen Melbourne und Brisbane, die wir damals ausließen, weil sie angeblich wenig zu bieten hat. Das genaue Gegenteil ist der Fall, wie sich bald herausstellen sollte. Ein zehntägiger Abstecher nach Tasmanien war ebenso drin wie knapp zwei Wochen Westaustralien.

So sind wir am Ende der Reise auf gut 6.000km und sieben Flüge gekommen. Als Mietfahrzeug entschieden wir uns für einen „Campervan“, wie der Australier sagt. Ein kleiner Toyota Hilux  ohne großen Komfort. Heute würden wir einem größeren Modell,  einem „Explorer“ oder gar „Frontier“ den Vorzug geben. Man wird komfortbewusster. Die Tagesetappen lagen selten über 200km, maximal bei 450km. In Tasmanien deutlich weniger, was in erster Linie den dortigen Straßenverhältnissen geschuldet ist. Wir versuchten –  soweit es ging –  mindestens zwei Nächte, also einen vollen Tag, am gleichen Ort zu verbringen, was deutlich stressfreier ist, als der ständige Ortswechsel.

Reisen mit Kindern, besonders wenn sie klein sind erfordert Zeit und Geduld. Gut 50% mehr Zeitaufwand sollte man einrechnen. Aber ist man erst einmal vor Ort und hat die Zeitverschiebung überwunden, funktioniert alles wie zu Hause, so gut, dass wir vorhaben, demnächst wieder nach Australien zu reisen. Dieses Mal zu viert. Schließlich kennt unsere zweijährige Tochter Fanni Australien noch nicht.“ No worries“ würde der Australier sagen.

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