18 Tage mit dem Allrad von Adelaide ins Rote Zentrum

Dienstag, 18. Juni 2013

Deutschland-Singapore

Eigentlich hatte ich an meinem letzten Arbeitstag damit gerechnet, auf den letzten Drücker raus aus der Firma zu kommen, aber erstaunlicher Weise ging mal alles glatt und um 15 Uhr machte ich dann Feierabend. Auch Thomas bekam es hin, um 15.30 Uhr zu Hause zu sein.Thomas‘ Schwester Michi hat uns dann zum Hauptbahnhof nach Stuttgart gefahren und wir bekamen problemlos unseren Zug. Als wir dann in Mannheim außerplanmäßig einen etwas längeren Aufenthalt hattten, wurden wir kurzfristig nochmal nervös. Alles klappte aber perfekt und um 22. 45 Uhr erhoben wir uns ein weiteres Mal gen Osten in den Himmel, um von der deutschen Hitze (32 Grad) in den australischen Winter zu fliegen.  Da wir gute Flugzeug-Schläfer sind, haben wir den Großteil des 13, 5 Stunden langen Fluges verschlafen.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Singapore

Unseren achtstündigen Flughafen-Aufenthalt verkürzten wir uns mit Shopping, dem Schmetterlingshaus und einer Bein- bzw Rückenmassage. Der Changi- Airport ist wirklich einer der schönsten und trotz seiner Größe entspanntesten Flughäfen, die wir bis jetzt bereist haben.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Adelaide

fenske-AU_001Zur Erklärung:
2009 haben wir auf Tasmanien das Ehepaar Gerd und Moni T. aus der Nähe von Ludwigsburg kennen gelernt und haben in den letzten drei Jahren Kontakt gehalten. Thomas hat unser Reisemobil von 2009/2010 immer im Internet im Auge behalten und entwickelte den Plan, das Auto wieder zurück zu kaufen. Mit Moni und Gerd wurde dann der Entschluss gefasst, das Auto zusammen zu kaufen, da die beiden auch nochmal für einige Monate nach Down under wollten. Nach einigem hin und her klappte das dann auch und der Rückkauf wurde getätigt. Moni und Gerd haben langjährige Freunde in Mannum, nahe Murray Bridge: Sonja und Terry mit ihren drei entzückenden Kindern. Die Eltern von dieser Sonja sind Naomi und Peter.

Morgens um acht Uhr Ortszeit landeten wir an unserem Zielort. Da der Adelaide Flughafen so klein ist und wir so unglaublich gesetzestreu sind, waren wir schon nach einer halben Stunde durch den „strengsten Zoll der Welt.“ Dort wurden wir abgeholt von Naomi und Peter. Wir benötigten für unsere Durchquerung der Simpson Desert und des Goog´s Track eine Flagge für das Auto – und da Peter ein Mann der Taten und nicht der Worte ist, waren wir schwupp die wupp auf Einkaufstour. Als erstes besuchten wir Ray`s Outdoor Geschäft.
Dort gab es zwar nicht, nach was wir suchten, aber dafür fand ich die Jeans, die ich mir unbedingt nochmal kaufen wollte. Glücklich verließ ich zumindest diesen ersten Shopping- Stopp. Wir klapperten noch weiter Läden ab, wurden aber an diesem Tag nicht fündig.

Als wir dann bei Naomi und Peter ankamen, gab es erstmal Tee und Kekse und es war eisekalt. Denn natürlich gab es hier keine Zentralheizung und die Außentemperatur betrug 9 Grad Celsius. Trotz Schuhen, Flies und Decke habe ich furchtbar gefroren, was natürlich nicht nur am großen Temperaturunterschied von 24 Grad lag, sondern auch am Jetleg. Ich legte mich dann am Nachmittag hin und habe drei Stunden geschlafen. Thomas war aber so voller Freude und Aufregung von der Ankunft in seinem Traumland, dass bei ihm nicht an Ausruhen zu denken war. Irgendwie war er fast wie ein Kind, das man besucht und das dann total überdreht ist. Nach meinem Aufwachen schauten wir dann endlich den Landcruiser an. Seit Wochen hatten wir uns auf diesen Moment gefreut. Es hatte sich nicht allzu viel verändert. Alles etwas älter und gebrauchter, Regale im oberen Bereich, neue Schlafpolster von Terry und ein neuer Wassertank. Einer  der zwischenzeitlichen Inhaber hatte allerdings die Vorhänge entfernt, was uns schon etwas ärgerte. Denn nun konnte jeder in das Innere des Bushis schauen. Intimsphäre ade. Zum Abendessen zauberte uns Naomi ein typisches Aussie-Essen, quasi eine Sunday Roast. Bestehend aus Lamm bzw. Rind, Kartoffeln, Gemüse und Soße. Sehr, sehr lecker! Gegen halb elf gingen wir dann endgültig in die Heia.

(Bild von Jeap „FritzleII“)

Freitag, 21. Juni 2013

Adelaide/ Shoppingtour

Wir brachten das Fritzle II zu einem Schweizer mit einer kleinen Werkstatt. Der wollte nochmal nach unseren Radlagern sehen. Währendessen gingen wir in einem Metre 10 einige Camp-Utensilien besorgen. Dort holte uns Peter ab. Er kutschierte uns von Outdoor Shop zu Autozubehör-Geschäft und von dort zum nächsten Campingladen. Zu unserer Ausbeute zählten: eine Angel als Flaggenersatz für die Simpson Desert, ein gusseiserner Sandwich-Toaster, ein Outdoor Grill und ein Nudelsieb. Dann wollten wir unser Auto aus der Werkstatt abholen. Allerdings musste der Inhaber zu einem Termin und somit standen wir vor geschlossener Tür. Nach einem Anruf kamen wir wieder zu unserem Auto. Mit aller Macht schlug nun der Jetlag zu und wir machten ein kleines Mittagsschläfchen. Das dauerte eigentlich viel zu lange, denn wir mussten noch beim Woolworth unsere Lebensmittel einkaufen, wenn wir morgen los wollten. Also meine schon zu Hause verfasste Einkaufsliste geschnappt und den Einkaufsturbo angeworfen. Der Supermarkt war relativ klein und es gab auch nicht alles, was auf meiner Liste stand. An der Kasse hat uns dann fast der Schlag getroffen, fast 400 Dollar, also beinahe 300 Euro. Wir hatten für den Abend in Adelaide einen Tisch im German-Club reserviert, um uns bei Naomie und Peter zu bedanken. Dort war es ganz gemütlich, das Essen gut, aber nicht wirklich deutsch und wir hatten eine Menge Spaß, ein rundum gelungener Abend.

Samstag, 22. Juni 2013

Adelaide- Port Pierie

fenske-AU_002Am Morgen musste nun eine Entscheidung getroffen werden, ob bleiben oder losfahren. Schweren Herzens, aber voller Vorfreude auf unseren Trip, beeilten wir uns mit den letzten Vorbereitungen und gegen Mittag verließen wir unsere Gastgeber. Ich wollte unbedingt noch zum Central Market in die City, um Wurst, Gemüse und Brot zu kaufen. Der Markt wurde schon 1869 eröffnet und ist somit für hiesige Verhältnisse sehr alt und das Gebäude ist wunderschön. Damals, an seinem Eröffnungstag, waren alle Waren nach nicht einmal drei Stunden ausverkauft. Bei Regen und ca. 10 Grad fuhren wir nach Norden, unser Ziel war das 220 km entfernte Port Pirie. Erst checkten wir bei strömendem Regen auf dem Port Pirie Beach Caravan Park ein und fuhren im Anschluss zum Woolworth, um die letzten fehlenden Vorräte zu besorgen. Zum Abschluss des Tages haben wir uns noch bei Fisch und Chips etwas gefriertrocknen lassen. Im Barncle Bill lief auf vollen Touren die Klima-Anlage, obwohl es draußen auch nur 10 Grad hatte. Brrrrr!

Sonntag, 23. Juni 2013

Port Pirie – Port August- Kimba

Auf dem Weg nach Port Augusta machten wir nach ca. 30 Kilometern einen Abstecher nach Port Germein, dort gibt es den länsgsten Holzsteg der südlichen Hemisphäre. Er wurde 1881 gebaut und hat es irgendwann mal auf 1860 Meter Länge gebracht. Man benützte ihn zum Beladen von Schiffen mit Korn. In Port Augusta fuhren wir erstmal zum Bottleshop, um ein paar Sixpacks und einige Flaschen Wein zu besorgen, damit es uns wenigstens von innen warm wird. Im Anschluss besuchten wir das Wadlata outback centre. Der Eintritt kostet 18 Dollar und es gibt eine Menge Informationen zu Land, Geschichte und Menschen. Wen sowas interessiert, der ist hier gut aufgehoben. Als Bonbon hat man die Möglichkeit, vor Ablauf eines Jahres mit dem Ticket dieses Center nochmals kostenfrei zu besuchen. Da wir auf diesem Road Tripp wenig Möglichkeiten hatten Souvenirs zu besorgen, schlugen wir hier vorsichtshalber gleich zu. Dann fuhren wir weitere 160 Kilometer nach Kimba zu einem 24 Stunden Parkplatz. Die Zeit vor dem Dunkelwerden langte gerade, um einen leckeren russischen Hackfleischtopf zu köcheln. Dann war es auch gleich wieder zu kalt um sich noch länger draußen aufzuhalten. Der Parkplatz lag leider in der Nähe des Highways und die ganze Nacht über hörte man große LKWs in der Nähe vorbei fahren.

Montag, 24. Juni 2013

Kimba – Ceduna

Nach 100 Kilometer machten wir in Wudinna an dem Farmer Monument einen kurzen Fotostopp. Spontan kaufte Thomas noch einen Ersatzreifen, da der am Heck unseres Autos noch von uns stammte und somit weit über zehn Jahre alt war. Den nächste Stopp gab es 133 Kilometer weiter in Streaky Bay. Endlich schien die Sonne und die Temperaturen waren über 15 Grad, da sieht die Welt doch gleich viel besser aus. In einem kleinen Cafe stärkten wir uns mit Kaffee und Kuchen. 111 km später hatten wir unser Tagesziel, Ceduna, erreicht. Am Shell beach Caravan Park gab es noch ein schönes toilettennahes Plätzchen für uns. Mit Stühlen und Bier bepackt genossen wir den Sonnenuntergang über dem Meer. Ceduna ist eine Austern- und Fischhochburg und das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Im Reiseführer hatte ich am Ortsende etwas von einer Austernbar gelesen und genau dort wollten wir hin. Gedankenverloren fuhren wir durch die südaustralische Lebensmittelkontrolle, keine Sekunde dran denkend, dass unser Fritzle II bis obenhin mit frischen Obst und Gemüse voll war. Knapp einen Kilometer nach Ortsende wurde uns klar, dass hier mit Sicherheit kein Restaurant oder ähnliches mehr offen ist. Natürlich wurden wir an der Lebensmittelkontrolle angehalten. Wäre es dumm gelaufen, hätten wir mehrere tausend Dollar Strafe zahlen müssen. Aber zum Glück glaubte uns der nette Mann an der Kontrolle, dass wir vor wenigen Minuten erst vorbei gefahren sind. Außerdem konnte er sich an unser Auto erinnern. Dann fragten wir noch nach einer Fisch- und Austernalternative. Es wurde uns das Ceduna-Hotel empfohlen. Immerhin musste ich nach frisch gekauftem Schal und Fließjacke im Restaurant kaum frieren. Aber auch hier lief die Klimaanlage auf Hochtouren. Die überbackenen Austern und der frittierte Tintenfisch waren aber ein Gedicht.

Dienstag, 25. Juni 2013

Ceduna – Googs Track

fenske-AU_004Mit freudiger Erwartung und leichter Nervosität vor unserem ersten Wüstentrack packten wir bei minimalen Plustemperaturen unser Zeugs zusammen. Der Googs Track beginnt einige Kilometer in Richtung der Nullaborplain. Mit vollem Tank und weniger Luft im Reifen, ging unser erstes Abenteuer los.
Dieser Track besitzt keine Jahrhunderte alte Geschichte aus den Zeiten der Viehtreiber, wie so viele andere Outback-Pisten, sondern er wurde erst in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts von John Goog Denton und seinem Sohn „Digger“ gebaut. Dieser starb allerdings nach einem Unfall und wurde nicht einmal 30 Jahre alt. Der Track diente einzig und alleine dazu, die Rinderherde schneller zur nördlich gelegenen Rinderfarm treiben zu können. Der Track wird unter Insidern auch gerne als „Little Simpson Desert“ bezeichnet, weist er doch große Ähnlichkeiten mit der dortigen French Line auf. An tiefroten Sanddünen entlang und durch sie hindurch oder über sie hinweg, führt die nicht ganz leicht zu bewältigende Piste. Die von Büschen gesäumte Strecke führt durch eine beeindruckende Landschaft in der typischen Einsamkeit des australischen Outbacks. Manche Auffahrten auf die Dünen sind sehr steil und können von Süden kommend einfacher bewältigt werden, als aus nördlicher Richtung. (Quelle: down-under-guide.com) Es ging Düne für Düne hoch und runter, hoch und runter- und das über eine Gesamtdistanz von 180 Kilometern und ca. 360 Dünen. An diesem Tag ging es mir, warum auch immer, nicht allzu gut. Nach etlichen Kilometern konnte ich mich an der Einsamkeit und der hinreißenden Natur leider nicht mehr erfreuen. Aber Thomas meisterte locker jede Herausforderung. Man muss natürlich noch erwähnen, dass der Sand ziemlich fest und der Weg gut zu fahren war. An dem Salzsee machten wir einen Versorgungsstopp. Auf unserem Weg fiel uns eine einzelne Spur im Sand auf. Wir spekulierten darüber, ob es sich eventuell um eine Motorradspur oder einen Anhänger handeln könnte. Wir bekamen den ganzen Tag keine Menschenseele oder Auto zu Gesicht. Aber auf unserem Platz für die Nacht waren wir nicht alleine. Ein anderer Landcruiser stand auf dem Campground. Thomas ging rüber um Hallo zu sagen. Er brachte in Erfahrung, dass es sich bei der uns aufgefallenen Reifenspur um eine Fahrradspur handelte, die eines sogenannten „Pushbikes“.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Googs Track – Woomera

Um sechs Uhr in der Früh starteten unsere Nachbarn, wir knapp eine Stunde später. Eingeholt haben wir das Paar allerdings erst Stunden später und das auch nur, weil sie eine Futterpause einlegten. Unglaublich, mit was für einer Geschwindigkeit der Mann mit dem Pushbike über die Dünen peste. Den Mt Finke ließen wir links liegen, wir konnten uns nicht dazu aufraffen, den 340 Meter hohen Hügel zu besteigen. Schneller als gedacht waren wir dann auch schon am Ende des Tracks. Bei der Fahrt durch diesen Dünenweg bestärkten uns die Simpsons, das Desert wirklich zu durchqueren. In Glendambo konnten wir unseren Tank auffüllen. Diese Schwertransporter standen am Roadhouse. Ein Eis am Stiel gabs noch zur Belohnung. In Woomera, einer ehemaligen Raketenabschuss-Station gingen wir auf einen Campingplatz. Erst duschten wir, dann gab es ein BBQ. Hier gab es auch eine kleine Bar. Dort tranken wir für australische Verhältnisse ein günstiges Bier. Im TV kam gerade Live ein Bericht über die Abwahl der damaligen Premierministerin Julia Gillard. Dafür wurde der altePremierminister Kevin Rudd wieder als Parteiführer eingesetzt. Dieser Wechsel brachte der Partei allerdings nichts mehr, denn jetzt ist mittlerweile Tony Abott von der Liberal Party an der Macht, der leider auf die Umwelt keinerlei Augenmerk legt und sogar die CO2 -Steuer binnen kürzester Zeit wieder abgeschafft hat.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Woomera – Andamooka

fenske-AU_005Woomera ist quasi ein großes Freiluftmuseum. Ziemlich weiträumig stehen alte Raketen und solcher Krims-Krams herum. Nach einer Stadtbesichtigung und dem Besuch der Touristen-Information ging’s wieder ab ins Auto und auf zum Überraschungsort des Urlaubs: Adamooka. Nach kurzen 100 Kilometern waren wir auch schon in der alten Opalstadt Andamooka. Opal wurde in diesem Gebiet um 1930 gefunden und dadurch entstand eine Stadt von Opalsuchern. Andamooka brachte es aber niemals zu solcher Popularität wie Coober Pedy. Auch lebt man hier nicht unterirdisch wie dort, da das Gestein wesentlich poröser ist als in Coober Pedy. Dort angekommen fuhren wir auf eine kleine Anhöhe für einen Fotostopp. Kaum aus dem Auto gestiegen, kam auch schon ein Mann aus seinem mit Wellblech umrandeten Anwesen. Ich dacht noch, oje, der meckert jetzt rum und fragt, was wir hier wollen. Aber weit gefehlt- sofort lud er uns zum Teetrinken ein. Sofort überkam mich das natürliche Misstrauen, da wir als Deutsche sowas Spontanes ohne Hintergedanken eigentlich nicht kennen. Thomas war da etwas spontaner und sah das ganze als Chance, an Informationen über Opale zu kommen. Schwupp die Wupp saßen wir schon auf alten Bürostühlen im „Wohnzimmer“. Sofort entwickelte sich eine gute Unterhaltung und wir erfuhren viel über Opale und …. und seine Frau. Die beiden leben seit zehn Jahren in Tasmanien, zumindest wenn es hier in Südaustralien zu warm ist. Im Winter waren sie immer hier, um nach Opalen zu suchen. Deshalb haben sie das Grundstück, auf dem sie hier leben, von einem Opalsucher und Eremiten dieses Jahr geerbt. Dann bekamen wir noch eine Führung durch das Anwesen. Meine Güte – war das strange. Die zwei Tasmanier haben im letzten halben Jahr schon eine Menge entsorgt. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie das vorher hier ausgesehen haben mag. Der reinste Wertstoffhof und Schrottplatz. Die interessanteste Anekdote ist: Der Vorbesitzer hatte 27 Kühlschränke – Nein, die waren nicht alle in Betrieb sondern dienten lediglich als staubfreie Schränke. Gestärkt durch Kekse und Tee bekamen wir noch einen Platz gezeigt, an dem es sich lohnt, nach ein paar Opalresten zu suchen. Dort lebten früher Aborigines. Die haben sich den Verstand weggetrunken und nicht kostbare Opalreste einfach weggeworfen. Nach knapp zwei Stunden hatte ich aber schon die Nase voll von der Sucherei. Als ich Thomas vom Aufhören überzeugt hatte, besuchten wir den Friedhof. Dort gab es einige Kuriositäten zu entdecken, wie zum Beispiel von großen Opalen umrandete Gräber. Dort haben wir auch eine Schweizerin mit ihrem 11 jährigen Sohn getroffen. Die besuchten das Grab vom vor zwanzig Jahren gestorbenen Onkel. Wohnen taten sie im Dukes Bottlehouse Motel, welches seit vielen Jahren von der deutschen Familie Duke geführt wird. Auch die Post war in der selben deutschen Hand. Trotz des Angebotes der zwei Tasmanier, unser Nachtlager bei ihnen aufzuschlagen, wollte ich lieber auf der neugebauten BBQ Area schlafen. Dort machten wir noch ein BBQ, mit der Dunkelheit kamen dann aber auch gleich die Kälte und ein platter Reifen.fenske-AU_006

Freitag, 28. Juni 2013

Andamooka

Da es uns hier gestern so gut gefallen hat, beschlossen wir, außerplanmäßig eine Nacht länger zu bleiben. Als erstes statteten wir der Post und dem Bottlehouse einen Besuch ab.  Die Post ist auch gleichzeitig ein Opal Ausstellungs- und Verkaufsraum. Mit Inge Duke hatten wir dann einen netten Chat, sie erklärte uns das eine oder andere über Opalverkauf und das Leben im einsamen Andamooka. Thomas kaufte für seine Mutter einen Opalanhänger aus Andamooka Opal und ein wunderschönes geschliffenes rot-weißes Stück. Die Inge lud uns dann sozusagen abends in den Pub ein, um auch die Schweizer nochmals treffen zu können. Wir machten einen Termin bei einer Mini Werkstatt aus wegen des platten Reifens. Im Supermarkt kauften wir ein paar „Dankes-Kekse“ und eine Großpackung Tee, als kleines Dankeschön für die zwei Tasmanier. Dass wir so viel erfahren und gezeigt bekommen würden, damit hatten wir nicht gerechnet und dafür wollten wir uns nun erkenntlich zeigen. An diesem Morgen waren beide da, wir überreichten die Geschenkle und wir bekamen wieder eine Tasse Tee, es entwickelte sich abermals eine sehr angeregte Unterhaltung. Der Opalschürfer (dessen Namen wir leider vergessen haben) lud uns ein, eine seiner ehemaligen Minen zu besichtigen. In Andamooka ist im Gegensatz zu Coober Pedy jede Miene, die nicht abgesteckt ist, für jeden frei zu begehen, um sein Glück zu versuchen. Das verschoben wir auf den heutigen Nachmittag, da wir ja erst unseren platten Reifen flicken lassen mussten. Der Besuch in der Werkstatt dauerte etwas über ein Stunde. Nun besuchten wir noch die Häuser, in denen bis vor wenigen Jahren stellenweise noch bewohnten Häuser waren. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich hier in diesen Hütten ein normales Familienleben abspielen konnte. Wir fuhren zurück zu unseren tasmanischen Bekannten. Von dort aus fuhren wir mit „ dem Mann ohne Namen“ zu seiner ehemaligen Miene und er gab uns eine Menge Informationen darüber, wie tief die Opalader liegt, welches Gestein die richtige Farbe hat, dass man Opal am besten im Schwarzlicht erkennen kann und vieles mehr. Die Führung war -für mich zumindest- etwas unheimlich. Der Gedanke daran, dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass jeden Moment die Decke einstürzen könnte, machte mich schon nervös. Je weiter wir vom Tageslicht entfernt waren, umso mulmiger war mir zumute. Als wfenske-AU_007ir die Miene wieder verließen, fiel mir ein kleiner Stein vom Herzen. Darauf hin folgten noch ein paar Tipps, in welchem Haufen wir eventuell etwas finden könnten. Nach einem kurzen „Ade“ fuhr xxx wieder „nach Hause“ um neue Projekte in Angriff zu nehmen. Thomas erzählte mir später noch eine kleine, feine Geschichte. Er fragte xxx so aus Spaß und Interesse, ob er denn schon eine Millionen Australien Dollar mit seinen Edesteinen gemacht hat. Die Antwort war kurz und knackig:  Ja, das hat er und noch weitaus mehr. Ja so sind´s die Aussies, bescheiden bis zum dort hinaus. Im Nachhinein konnte ich es einfach nicht fassen, dass ich einem mehrfachen Millionär eine Packung Kekse und eine Packung Tee als Dankeschön mitgebracht hatte. Dann suchten wir noch zwei Stunden auf verschiedenen Stein- Abfallhaufen nach Opalen, wurden aber nicht fündig. Nach einer warmen Dusche gingen wir in den Pub. Meine bestellten Pasta mit cremiger Schrimpssoße waren der einzige kulinarischer Reinfall unserer Urlaubs. Die Knoblauchsoße war für mich ungenießbar. Mittlerweile waren auch die Postleiterin und die Schweizerin aufgetaucht. Sie hatten noch einen anderen deutschstämmigen Opalsucher dabei, der auch etwas über sein hartes und nicht allzu erfolgreiches Opalsucherleben zu erzählen hatte.

Samstag, 29. Juni 2013

Andamooka – Mungaranie Roadhouse

Im Gästehaus der Familie Duke gab es einen heißen Tee und wir tratschten noch etwas mit Margot. Dann begaben wir uns auf den Weg nach Birdsville. Außer einem kurzen Tankstopp und einer kleinen Esspause sowie einem Fotostopp in Marree, fuhren wir bis zum Mungarani Roadhouse. Es ging über 430 km, wobei ein Teil der Oodnadata Track ist und der andere Teil der Birdville Track. Der Straße war unbefestigt, aber sehr gut befahrbar. Am Roadhouse war die Hölle los, nun merkte man schon, dass Ferien waren. Es gibt die Möglichkeit in einem Pool in Form von einer heißen Quelle zu baden, aber uns war natürlich mal wieder viel zu kalt außerhalb. Das Mungarani Roadhouse wurde in den letzten Jahren neu renoviert und wieder eröffnet.

Sonntag, 30. Juni 2013

Mungaranie Roadhouse – Simpson Desert

fenske-AU_009Noch vor acht fuhren wir weiter mit dem Ziel, die nächste Nacht wahrscheinlich schon in der Wüste zu übernachten. Nach fast 320 Kilometern waren wir im legendären Birdsville, bestehend aus einem Roadhouse, dem bekannten Birdsville Hotel, einer Bäckerei, dem Besucherzentrum und 115 Einwohnern. Im Besucherzentrum besorgten wir den Desert Park Pass, gültig für ein Jahr und für alle Nationalparks in Süd- Australien. Das ganze zum Spottpreis von 150$. Unsere Hoffnung, in der großen Bäckerei ein gutes Brot zu finden, schlug leider fehl. Die hatten eigentlich schon zu, wir bekamen gerade noch ein Küchlein. Es war zwar schon drei Uhr mittags, also nur noch drei Stunden hell. Dennoch wollten wir noch den Schritt in die Simpson Wüste wagen. Da wir nicht mit dem Strom fahren wollten, waren es noch fast 36 km offroad bis zur Big Dune. Als wir vor dieser hohen Düne standen, waren wir schon sehr beeindruckt. Ich lief schon mal die 40 Meter Düne hoch, um das Spektakel zu filmen. Thomas gab Gas und startete…. nach ca 50 Metern (einem Viertel der Strecke) ging nichts mehr, also zurück und nochmal. Wieder 50 Meter und „steckenbleib“. Dann nochmal Luft aus dem Reifen raus und…. wieder nix. Langsam bekamen wir Angst, dass wir nicht mal die erste Hürde schaffen würden. Aber zum Glück gab es an dieser Stelle ein Umgehung und irgendwann hatte es Thomas geschafft. Die Helligkeit ließ zu, dass wir noch ein paar Dünen hinter uns lassen konnten. Thomas hatte ja schon den Dreh raus und es gab keine weiteren Vorkommnisse. Einige Meter vom Track entfernt schlugen wir unser Lager auf. Kurz kochen und essen und dann bei 9 Grad noch etwas den phänomenalen Sternenhimmel bestaunen.

Montag, 1. Juli 2013

Simpson Desert

fenske-AU_010Um 6. 30 Uhr ging der Wecker. Wir hatten eine schönen Sonnenaufgang. Insbesondere die unglaubliche Stille war sehr beeindruckend. Da es knapp über null Grad hatte, bauten wir kurz unser Bett zusammen, verstauten alles und fuhren weiter. Die Durchquerung der Simpson Desert erstreckt sich in Paralleldünen über 520 Kilometern. Sie ist somit die größte Paralleldünen-Wüste mit ca. 1200 Dünen der Welt. Man kann sich nicht vorstellen, dass man für die French Line drei bis vier Tage benötigt. Aber auch wenn es gut läuft, schafft man im Schnitt nicht mehr als 30 km pro Stunde. Was uns etwas schockte: Spätestens nach einer Stunde Fahrt kamen uns ein oder mehrere Fahrzeuge entgegen. Viele verbrachten die Schulferien in der Simpson. Meistens Männer mit ihren Kindern, die Frauen hatten wohl beschlosssen, ein paar ruhige Tage zu Hause zu verbringen. Es ging Düne für Düne auf und ab. Stunde um Stunde, Kilometer um Kilometer. Im Laufe des Tages kamen wir zum Poepel Corner, dem Dreiländereck: South-Australia, Northern Terrtiory und Quennsland. Auch am Ende dieses Tages genossen wir die Sterne und die Einsamkeit. Wenn man mal außer acht lässt, dass wir Besuch von einem hungrigen Fuchs hatten.

Dienstag, 2. Juli 2013

Simpson Desert

fenske-AU_011Alles wie gehabt, wir fuhren früh los um vorwärts zu kommen. Heute allerdings gab es etwas Abwechselung. Wir kamen zu höheren Dünen. Auch heute wollte ich das Spektakel filmen, also kletterte ich schon mal die Düne hoch um ein Filmchen zu drehen und ein paar Bilderchen zu machen. Beim Laufen hatte ich immer etwas Angst, auf eine giftige Schlange zu treffen, die sich in der Sonne aufwärmt, was sich nicht bewahrheitete. Nach einigen großen Dünen meinte Thomas: „Die ist aber echt groß, die jetzt kommt. Ich schalte gleich mal in den 4WD Gang“, meinte er und versuchte sein Glück, den Gipfel zu erklimmen. Das ganze klappte aber nicht. Noch ein zweites und drittes Mal, allerdings ohne Erfolg. Er war schon ganz aufgeregt, Tendenz panisch. Wie der Zufall so will, kam in diesem Moment ein Konvoi von der anderen Seite der Düne. Thomas hielt die Asiaten an und fragte, ob sie uns nicht hochziehen können mit dem Abschleppseil. Daraufhin entfachte sich eine Diskussion über den Reifendruck. Thomas hat den dann nochmal gemessen und festgestellt, dass der Druck wesentlich höher war als heute morgen. Durch die warme Luft hat sich der Druck ziemlich erhöht. Nachdem Thomas den Druck weiter vermindert hatte, auf 18 PSI statt 28 PSI, klappte das auch mit der Befahrung des 30 Meter hohen Sandbergs. Meine Güte, war der Thommy aber erleichtert. Falls wir die Düne nicht bezwungen hätten, hätten wir fast zwei Tage wieder zurück nach Birdsville reisen müssen. Der gesamte Umweg bis zum Uluru hätte somit 1600 Kilometer betragen.
Ein letztes Mal Einsamkeit, zumindest war dies unser Plan.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Simpson Desert- Finke

fenske-AU_012Auf den letzten Kilometern der French line beginnt der Witjira National Park. An der Mound Spring Quelle gab es das erste Plumpsklo nach drei Tagen. Der Hoffnung, in dieser Quelle baden zu können, wurden wir enttäuscht. Hier hat das Wasser 80 Grad, also ein kleines bisschen zu warm zum Plantschen. Das artesische Becken befindet sich unter Australien und ist das größte Süßwasserreservoir der Welt. Als die Quelle hier an dieser Stelle bei Ölbohrungen angezapft wurden, versickerten auf Jahre hunderte Liter pro Tag. Nach einer kleinen Stärkung fuhren wir zur Dalhousie Springs. Dort gab es viele Menschen und ein schönes warmes Bad. Das Kuriosum des heutigen Tages war ein Space Ship, ein ganz normaler Mietwagen -und das hier am Arsch der Welt. Weitere 55 Kilometer weiter waren wir in Mount Dare Roadhouse.Vor dem Roadhouse war die allerschlimmste Strecke, die wir bis jetz in Down Under bewältigt haben. Es lagen lauter einzelne, mindestens faustgroße Steine auf der Straße und die haben das ganze Auto permanent durchgerüttelt. Schrecklich. Auf dem Weg dorthin gab es noch einen kleinen Zwischenfall. Thomas überholte auf der falschen Straßenseite ein sehr sehr langsames Auto. Daraufhin musste er sich im Roadhouse böse beschimpfen lassen von der Beifahrerin. Obwohl er sich mehrmals entschuldigte, gab die Frau einfach keine Ruhe und wir verließen den Allround store. Unser Tagesziel war der Ort Finke, aber wie es sich heraustellte, war das nur eine Aborigines Community ohne Campingplatz. Wir fühlten uns dort nicht gerade sicher und fuhren deshalb bis fast zur Dunkelheit, um uns dort außer Sichtweite des Highways eine Stelle zum Schlafen zu suchen.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Finke – Yulara

Zum Tagesbeginn gab es gleich eine schöne Überraschung. Die ersten Kangurus nach 12 Tagen Australien Reise hüpften vor uns über die Straße. Die nächsten 120 Kilometer bis zum Stuart-Highway und dem Kulgera war eine gute Piste. Am Kulgera Roadhouse hatte uns die Zivilisation endlich unbeschadet wieder. Ein großes Abenteuer lag hinter uns. Wir füllten in der Tankstelle einen Tank auf. Erst 74 Kilometer zum Erldunda Roadhouse, dann den zweiten Tank füllen mit ein paar Cent billigerem Diesel (1,97 satt vorher mit 2,00 Dollar) dann nochmals 244 Kilometer nach Yulara beziehungsweise zum Ayers Rock Ressort (Diesel 2,10 Dollar). Zwischenstopp mit Blick auf Mount Connor. Da wir natürlich keinen Platz reserviert hatten, mussten wir auf den Overflow Campground ausweichen. Blöderweise gab es dort keinen Strom, auf der anderen Seite kostete der Platz auch nur 15 Dollar für eine Nacht und keine 45. Die Waschräume und alle anderen Einrichtungen konnten wir genauso benutzen. Wir gingen im Ayers Rock Ressort gleich in das Visitorcenter, um einen Malkurs und einen Rundflug zu buchen. Als Krönung des Tages statteten wir dem Uluru noch den obligatorischen Sonnenuntergangs-Besuch ab. Den Abend beendeten wir mit einem Wäsche-Wasch- Marathon.

Freitag, 5. Juli 2013

Yulara

fenske-AU_013Endlich einmal ausschlafen. Dann bummeln durchs Shoppingcenter. Nachmittags dann ein Besuch beim Uluru Kulturzentrum. Anschließend machten wir den gebuchten Dot Paint Kurs. Der war etwas enttäuschend, wir hatten uns mehr technische Tipps erhofft. Nicht nur eine kurze Erklärung, um was es beim Punktemalen geht. Es war eine Aborigine vor Ort, die allerdings nur mit ihrer Malerei beschäftigt war. Es war aber ziemlich beeindruckend, was die so in einer Stunde auf die Leinwand brachte. Am späten Nachmittag setzten wir uns wieder vor den Uluru und waren die letzten, die schon fast bei Dunkelheit den Sunset Punkt verließen.

Samstag, 6. Juli 2013

Yulara

Wecker 5.00 Uhr. Fahrt zu den Katja Tjutas (Olgas) in 40 Minten. Dann frieren bei vier Grad und warten mit viel anderen Besuchern auf den Sonnenaufgang. Wanderung durch das Valley of winds. Dieser Walk ist sehr zu empfehlen, sehr abwechslungsreich und schön. Beim Meetingpoint schauten wir nachmittags eine Aborigene Show an. Danach nochmal zurück zum Campingplatz. Dort wurden wir zum Rundflug abgeholt. Im Gate wartete schon unsere Pilotin von Ayers Rock Scenic flights (160 Euro). Ab in das Kleinflugzeug, eine CESSNA 172SP, und 40 Minuten atemberaubender Ausblick und Informationen. Für den Abend wurde uns ein Konzert empfohlen. Wir wussten nur nicht wo und wann. Deshalb gingen wir erst in das Hotel „Sails of the Desert“ und dort sahen wir unser unbezahlbares Traumbild. Dort war leider keine Veranstaltung -also mit dem Shuttlebus in das Outback Pioneer Hotel. Da steppte der Bär. Es gab leider kein Konzert, aber ein Rugby Länderspiel. Im Outback Pioneer Hotel kommt man zum Outback Barbeque zusammen:

  1. Fleisch aussuchen
  2.  selber grillen
  3.  Salat dazu
  4.  Bier, Musik, Spaß haben

fenske-AU_014diese Attraktion haben wir uns nicht entgehen lassen. Lecker wars auf jeden Fall. Da dies heute ein toller und anstrengender Tag war, gingen wir um 22.30 heim. Nach wenigen Minuten kam auch schon der Shuttlebus. Nichts wie in die Heia… Pustekuchen. Bei der „Heimkehr“ fragte mich Thomas nach der Videokamera, um den Akku zu laden. Oje -ich fand die Kamera nicht und meinte mich erinnern zu können, die Kamera an der Toilettentür hängen gelassen zu haben. Also zurück zur Bushaltestelle, Shuttlebus und zum Outbackhotel. Auf der Toilette war keine Kamera mehr, also zum Hotelempfang auch da hatte niemand was abgegeben. Leichte Panik überfiel uns. Das war heute der erste Tag, an dem wir nicht nur die Kamera, sondern auch alle Speicherkarten dabei hatten. Da sich heute wohl nichts mehr ausrichten ließ, fuhren wir mit dem Bus zum Fritzle II. Ich schaute nochmals im Auto nach und siehe da, ich war so erschöpft, dass ich die Videokamera tatsächlich übersehen hatte. Ende gut- alles gut.

Sonntag, 7. Juli 2013

Yulara-Marla 500km

Ein letzer Blick von der Camping- Plattform auf den Uluru. Ausgiebiges Aufräumen unseres Mobile Home. Nochmals kurz zum Shoppingcenter. Weiter gehts zum Erldunda Roadhouse. Dort tanken. Im Kulgera Roadhouse gabs dann eine Portion Pommes. Nach 500 Kilometern hatten wir Marla, unser Tagesziel, erreicht. Das Roadhouse hatte auch einen Raum, in dem Aborigine Kunst ausgestellt war. Und da lag es… unser Bild, genau passend zu unserem Wohnzimmer, dem Sofa und seinen Kissen. Abends gingen wir in den Pub, Thomas hatte ein interessantes Gespräch mit einem Lehrer, der Aborigines unterrichtet.

Montag, 8. Juli 2013

Marla – Coober Pedy 234 km

fenske-AU_016In Coober Pedy angekommen, gingen wir als erstes auf den Campingplatz, um für zwei Nächte einzuchecken. Der war leider ziemlich voll und wir bekamen nur einen kleinen Platz direkt neben der Toilette. Na gut, geht ja auch mal. Zur Mittagszeit gingen wir zu Pizzeria. (http://johnspizzabarandrestaurant.com.au/) Die große Pizza langt locker für zwei und schmeckt so gut wie die Werbung verspricht. Am Nachmittag machten wir eine Führung durch Tom´s Opal Mine. Das war ganz interessant, aber noch lange nicht so ergiebig wie unsere Privatführung in Andamooka. Danach widmeten wir noch etwas Zeit der Opalesuche, allerderdings komplett ohne Erfolg.

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