Malaysia – von Kuala Lumpur nach Perhentian Islands

Malaysia – von Kuala Lumpur nach Perhentian Islands

In der Früh um 6 ging es los. Vom Münchner Hauptbahnhof sind wir mit dem Rail&Fly Tickt (ein relativ günstiges Zugticket, welches man zum Flugticket dazu kaufen kann) zum Frankfurter Flughafen gefahren. Um 12 war Abflug, die Maschine war jetzt nicht die modernste aber für unsere Ansprüche vollkommen in Ordnung. Ab nach Malaysia!!!

Ich stell euch kurz unsere Route vor, wie wir unsere Rundreise durch das Land geplant haben:

Losgehen sollte es in Kuala Lumpur, dort haben wir uns schon im Internet ein Hotel für 2 Nächte gebucht. Dann haben wir auch schon einen Flug nach Singapur mit Air Asia reserviert, extrem günstig, wir haben 35€ für zwei Personen inkl. Gepäck gezahlt. In Singapur buchten wir wieder 2 Nächte schon im Voraus. Die weitere Planung war, dass wir mit dem Nachtzug (sehr günstig, aber dazu nachher noch mehr) nach Kotha Bharu fahren, von dort mit dem Taxi nach Kuala Besut und dann auf die Perhentian Islands mit dem Schnellboot. Heim wollten wir wieder über Kotha Bharu nach Frankfurt.

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Also ab geht’s vom kalten Frankfurt ins warme Kuala Lumpur. Wir sind um 6 in der Früh angekommen und erst mal mit dem  Zug in die Innenstadt ins Hotel gefahren. Das Nova Hotel liegt im China-Viertel, direkt über einer Fressmeile. Der Luxus war es nicht, aber für 1-2 Tag war das schon ok, da wir sowieso den ganzen Tag in der Stadt unterwegs waren. Kuala Lumpur ist eine sehr heiße, stickige, laute und volle Stadt und erst einmal gewöhnungsbedürftig für uns Deutsche. Wir haben uns ein Ticket für den Hop on Hop off Bus gekauft, ich glaub so sieht man in der kurzen Zeit wahrscheinlich am meisten. Dieser fährt eigentlich alle sehenswerten Stadtteile ab, und hält auch kurz am Königspalast, wo man sonst nicht so einfach hin kommt. Am zweiten Tag sind wir mit dem Zug zu dieser großen Buddha Statue Batu Caves gefahren, sie liegt ein bisschen außerhalb der Stadt und das Interessanteste dort waren eigentlich die Affen, die da frei rumlaufen. Viele Reiseveranstalter bieten auch Touren zu der Statue an, würde ich euch aber nicht empfehlen, da das Ticket mit dem Zug nur 1€ kostet und ihr so einfach viel günstiger hin kommt. Was auch noch recht lustig und interessant ist, bevor ich es vergesse, ist die große Moschee, da könnt ihr kostenlos rein und Frauen bekommen einen Umhang (perfektes Fotomotiv). Abends haben wir dann unsere „Markenklamotten“ auf den Night-Markets gekauft.

Am dritten Tag ging es  mit dem Bus von Air Asia (in der Tiefgarage vom Hauptbahnhof) zum Flughafen und mit Air Asia nach Singapur. Ich muss sagen, ich war echt  positiv überrascht von der Airline, die Maschinen waren absolut sauber und modern. In Singapur sind wir mit der Bahn in die Stadt gefahren (Kostenpunkt ca. 10€ pro Person). Diese Stadt ist auf jeden Fall viel europäischer als Kuala Lumpur. Untergebracht waren wir im V-Hotel, welches direkt über einer U-Bahnstation liegt und somit perfekte Anlaufstelle für Sightseeing-Touren  darstellt. Angrenzend liegt das arabische Viertel, wo man in fast jedem Laden Stoffe kaufen kann. Die Innenstadt ist ca. 2 U-Bahnstationen entfernt. Wir haben wieder den Hop on Hop off Bus genommen und die ganzen touristischen Attraktionen mitgemacht. Also lohnenswert ist auf jeden Fall der Singapur Flyer und bei schönem Wetter kann man seine Zeit im Park hinter dem Hotel Bay of Islands genießen.

Als letzten Punkt unserer Reise gönnten wir uns noch 5 Tage Aufenthalt auf Perhentian Island. Mit dem Nachtzug in den Norden Richtung Wakaf Bharu (auf www.seat61.com findet man heraus wie man die Tickets am günstigsten kauft. Einen Bahnhof vor Wakaf Bharu stieg dann plötzlich ein Einheimischer in unser Abteil, ging schnurgerade auf uns zu und erzählte, er wäre unser Taxi nach Kuala Besut. 100% tig lief dort irgendeine Spezelwirtschaft zwischen dem Zugpersonal und dem angeblichen Taxifahrer. Aber nachdem wir sowieso ein Taxi brauchten, sind wir dann halt mit ihm ausgestiegen. Doch dann der Schreck: Das Taxi war kein Taxi, es war ein schwarzer Kleinwagen, uralt, verrostet, die Stoßstange fehlte und insgesamt machte er nicht wirklich den Eindruck, dass er noch fahren könnte. Unsere Vermutung bestätigte sich, als auf einmal die Abgasdämpfe aus der Lüftung den „Fahrgastraum“ in ein rauchendes Etwas verwandelte. Nachdem der Fahrer nicht darauf reagierte, waren wir uns einig, dass dies wohl normal ist. Vom Festland aus ging es dann auf die Insel.
Perhentian Islands sind zwei Inseln, eine kleine  und eine etwas teurere größere. Ein Einheimischer erzählte mir, dass hier Michael Schumacher nach seinen Rennen in Kuala Lumpur regelmäßig Urlaub gemacht hat. Unsere Unterkunft hieß Petani Beach und war der absolute Traum, 5 kleine Hütten im Paradies. Es ist zwar kein 4* Hotel aber die Lage kann nicht besser sein. Wir haben einmal die Insel zu Fuß erkundet und keinen schöneren Flecken gefunden. Vor der Haustür hat man sein eigenes kleines Riff und das allerbeste ist, dass -egal wann du ins Wasser gehst- du an einer bestimmten Stelle immer einen ungefährlichen Riffhai beobachten kannst. Die Auswahl des Essens ist nicht sehr vielfältig, doch die Betreiber machen abends oft Barbecue mit frischem Fisch. Zum Frühstück gab es täglich Pfannkuchen mit Nutella. Mein absoluter Favorit auf der Karte war das Curry.

Nach 5 Tagen Paradies ging es aber leider wieder zurück in die reale Welt. Mit dem Taxi nach Kota Bharu (80 RM) und ab ins kalte Deutschland.

Bilder & Emotionen

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