Singapur, Bali, Sulawesi und Bangkok in 4 Wochen Teil 1

Singapur und Bali, August 2013

Endlich nochmal Asien, nach zwei Jahren geht’s wieder in die Richtung und die Vorfreude steigt!  „Familienurlaub“ – 2 Erwachsene und 2 Jugendliche, 16 und 18 Jahre.
Und nach Indonesien wollten alle schon lange mal. Unser Flugzeug aus Zürich landet in Singapur, wo wir eine Nacht im zu empfehlenden Hotel „Swissotel Merchant Court“ verbringen.singapur_001

Da direkt neben dem Hotel eine U-Bahnstation ist, kann man problemlos überall hinkommen. Zu empfehlen auch deshalb, weil die Lage am Singapore River ideal für einen abendlichen Spaziergang durch das Ausgehviertel Clarke Quay mit seinen vielen Restaurants und jeder Menge Unterhaltung ist.

Anschließend geht es weiter in Richtung Marina. Die Gegend ist sehr stimmungsvoll, es lohnt sich, dem Löwen von Singapur (Merlion) mit seinen herrlichen Wasserfontänen und der abendlichen Lasershow (13 Minuten lang, täglich um 20.00 Uhr und 21.30 Uhr) einen Besuch abzustatten.

Nach einem vormittäglichen Spaziergang durch Little India und einem knapp 3-stündigen Flug landen wir am folgenden Tag abends in der Hauptstadt Denpasar, das inzwischen über einen imposanten, nagelneuen Flughafen verfügt. Unser Hotel „The Kuta Heritage Bali“ ist sauber und hat eine herrliche Dachterrasse mit wunderschönem Blick aufs Meer aus dem Swimmingpool heraus. Handtücher und Utensilien für den Wasserspaß sind problemlos erhältlich. Die atriumartig angelegten Zimmer sind etwas gewöhnungsbedürftig, da sie teilweise über keine Fenster nach außen verfügen. Wer nachts gerne feiert und seine Tage am Strand verbringen mag, ist dort an der richtigen Adresse, da das Hotel sehr zentral auf der Feiermeile und  nur durch eine (allerdings sehr stark befahrene) Straße vom Surfer-Strand getrennt liegt.

singapur_002Von Kuta aus werden von verschiedenen Veranstaltern mehrtägige Touren im kleinen Bus inklusive Fahrer und Führer über die landschaftlich herrliche Insel angeboten. Am einfachsten ist es, von Deutschland aus zu buchen und – ganz wichtig!! –  zu bezahlen, da man dies vor Ort bar erledigen muss. Stellt euch zum Vergleich vor, dass ihr den Preis von etwa 340 €/Person für 5 Nächte inklusive Eintrittsgelder, Unterkünfte und Verpflegung in 5€-Scheinen aufbringen sollt, da kein höherer indonesischer Rupiahbetrag verfügbar ist. Nun waren wir immerhin zu viert, und da die Geldautomaten nur eine begrenzte Menge ausspucken, wurde der Gang zur ATM-Maschine für uns zu einem stets wiederkehrenden, täglichen Ritual.

Die Rundreise kann man sich individuell zusammenstellen lassen, meistens führt sie zunächst über Ubud in den Norden an den Lovina Beach (Bitte nicht die Delfintour buchen, da es kein Spaß für die Tiere ist, von ca. 50 Touristenbooten 2 Stunden lang gejagt zu werden.)

singapur_003Beeindruckend fanden wir den Wasserpalast Tirta Gangga in der Nähe von Candidasa, der von einem Deutschen betrieben und sehr ansprechend gepflegt wird. Ein Muss sind auch der Wassertempel Tanah Lot, das Künstlerdorf Ubud, der Affentempel Uluwatu (etwas  aufpassen mit den Affen!), eine etwa einstündige Reisfeldwanderung, die Besichtigung einer Plantage – wer neugierig und unerschrocken ist, kann sich hier eine Tasse Katzenkot-Kaffee gönnen  – sowie das Gerichtsgebäude in Klungkung.  Wir empfehlen außerdem, sich in einem der zahlreichen Beauty-Salons mit einer Massage, einer Gesichts-, Fuß- oder sonstigen Körperbehandlung verwöhnen zu lassen. Seriös, versteht sich….

Besonders beeindruckend, wenn auch für uns doch recht fremd ist ein Einblick in den Hinduismus mit seinen wunderschönen Tempelanlagen, unzähligen Gottheiten und ebenso vielen Ritualen. Vieles ist uns fremd geblieben, jedoch lohnt es sich, den Führer mit Fragen zu löchern.  Zu empfehlen ist auch der Kauf eines Sarongs am Anfang der Reise, da das ein wirklich schönes Andenken ist und man sonst sowieso in sämtlichen Tempelanlagen einen geliehenen umgebunden bekommt.

singapur_004Das Essen und die Verpflegung auf der Tour sind sehr ansprechend, oft in Buffetform und mit herrlichen Ausblicken auf die traumhafte Landschaft garniert. Wir sind weder krank geworden noch verhungert!  Es lohnt sich, sich mit dem  Führer über einen der vielen einheimischen Märkte zu streifen und köstliches Obst oder Gemüse zu probieren (Wir waren begeistert von der Schlangenfrucht!)  Allerdings sei an dieser Stelle gesagt, dass wir neben den traumhaften Stränden, freundlichen Menschen (man muss einfach zielsicher weiter gehen, wenn man nichts kaufen will)  und imposanten Bauwerken auch ein anderes Bild von Bali kennengelernt haben. Der Umgang mit dem Müll, der oft achtlos überall hingeworfen wird, könnte bald zu einem großen Problem nicht nur für den Tourismus, sondern auch für Bali selbst und seine herrliche Natur werden.

 

FAZIT

singapur_005Am Ende unserer Bali-Rundreise haben wir die verbleibenden 3 Tage zum Ausspannen im Hotel „Mercure Bali Nusa Dua“ genutzt. Wer seine Shopping-Bedürfnisse befriedigen will, kann sich im Einkaufszentrum „Bali Collection“ vergnügen (Shuttlebusse verkehren zwischen vielen Hotels), ansonsten haben wir den herrlichen weißen, hoteleigenen Sandstrand genossen. Zu den teilweise für den deutschen Geschmack widrigen Verkehrsverhältnissen sei hier gesagt: Es IST chaotisch! Am besten mietet man ein Taxi, hält sich Augen und Ohren zu und schickt ein Stoßgebet gen Himmel. Es hat geholfen, wir leben noch 😉

 

 

 

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