Vietnam - Laos - Saigon - Hanoi

Meine Reise nach Laos, Vietnam und Saigon

Auf dem Weg nach Asien

 1. Station: Vietnamvietnam_ck_001

Nach 10 Stunden Flug endlich angekommen in Hanoi – es ist schwül und regnet in Strömen. Wir werden ins Hotel Sunway gebracht. Das Hotel liegt sehr zentral, die Zimmer sind in Ordnung – ich würde es in die Kategorie „gute Mittelklasse“ stecken. Nach einer kurzen Erfrischungspause machen wir uns auf den Weg in die Stadt und frühstücken eine original vietnamesische Suppe in einer der zahlreichen Garküchen. Es gibt zur Auswahl: vegetarisch oder mit Hühnerfleisch, dazu isst man eine Art fritiertes Brot. Für die Suppe zahlt man umgerechnet 2 Euro, die wirklich sehr lecker schmeckt! Als wir wieder ins Freie zurückgingen hat es zum Glück zu regnen aufgehört.

Weiter geht es über den Markt, wo wir wirklich außergewöhnliche Dinge zum Kaufen sehen (Schildkröten, Schlangen etc.) alles frisch und noch lebendig! Wir machen noch einen kurzen Stop in einer Bar auf den Dächern von Hanoi und genießen die Aussicht über den Fluss inmitten einer Parklandschaft.

Nach einer Übernachtung geht es wieder zum Flughafen – wir fliegen nach Luang Prabang, der Hauptstadt von Laos. Der Flug dorthin dauert ca. 2 Std. Die Aussicht vom Flugzeug ist atemberaubend – alles grün und dazwischen schlängelt sich der Mekong.

 2. Station: Laos

vietnam_ck_003Dort angekommen geht es ins Hotel Victoria Thong Palace – ein alter Königspalast, der in ein Hotel umgebaut würde. Eine sehr schöne, kleine Anlage mit großzügigen Zimmern! Der Mekong ist über eine Treppe zu Fuß in einer Minute zu erreichen. Gleich um die Ecke vom Hotel befindet sich der Wat Xieng Thong Tempel, einem der Vorzeigebeispiele für Architektur in dieser Stadt, sowie der Tempel Wat Mai mit seinen einmaligen vergoldeten Verzierungen.

Tags darauf fahren wir mit einem Boot entlang des Mekongs zur Mündung des Ou Flusses. Wir besichtigen die heiligen Pak Ou Buddha Höhlen. Diese Höhlen sind einer der bedeutendsten buddhistischen Wallfahrtsorte in Laos. Einheimische pilgern zu den Höhlen und legen kleine Buddha-Figuren nieder, um Gutes zu erfahren.

Heute bin ich um 5 Uhr aufgestanden, um dem traditionellen laotischen Ritual der Almosensammlung von Mönchen zuzusehen. In der Stadt sind jeden Morgen rund 300 Mönche unterwegs, um schweigend in einer Reihe von der Bevölkerung mit Gaben versorgt zu werden. Auch ich habe mir eine Schale Reis besorgt und knie mich am Straßenrand auf eine Matte, um auf die Mönche zu warten. Das war ein sehr schöner und aufregender Moment, als ich von weitem die ersten Mönche auf mich zukommen sah! Nach der Mönchsspeisung verspürte auch ich Appetit und gehe erst einmal zum Frühstücken.

vietnam_ck_004Am Mittag steht „Kochschule“ auf dem Programm – zuerst gehen wir auf den Markt und unser Guide erklärt uns die verschiedensten Gemüsearten und Kräuter, die wir haben einkaufen. Dann ging es über Stock und Stein in den Dschungel – zwischenzeitlich regnete es mal wieder wie aus Kübeln – und nach einer halben Stunde waren wir angekommen.
Uns erwartete eine kleine Gruppe an Köchen, die uns in die Geheimnisse der laotischen Küche einwiesen und wir jeder ein Drei-Gänge-Menü zubereiten mussten. Eine sehr spannende und erfahrungsreiche Sache! Ich war froh, daß wir auch nur Zutaten verwendeten, bei denen wir wussten, was es ist.
Geschmacklich ist die laotische Küche sehr lecker – allerdings ist der Koriander immer sehr im Vordergrund und in fast jeder Speise enthalten – ist etwas gewöhnungsbedürftig!

 

vietnam_ck_002Nachmittags schnappe ich mir noch eines der Hotelfahrräder (die sind aus Bambus) und fahre Richtung Markt in Luang Prabang – hier gibt es sehr schöne Dinge zu kaufen. Unter anderem auch die vielen bunten Papierschirme, Postkarten aus geschöpftem Papier und tolle Stofftaschen.

3. Station: Saigon

Am heutigen Tag geht es wieder zum Flughafen, wir fliegen nach Saigon. Kaum angekommen, regnet es schon wieder und unser Fahrer muss anhalten, da man keinen Meter mehr sehen konnte. Das ist aber auch schnell wieder vorbei und es geht weiter in die Stadt zu unserem Hotel EMM Saigon. Ein sehr modernes und junges Hotel, mit frischen Farben und eher jugendlichem Flair! Den Abend verbringen wir auf dem Markt – hier herrscht reges Treiben. Kaufen kann man „fast“ alles – von Lebensmitteln über Koffer, Taschen, Uhren und natürlich auch Textilien. Ein T-Shirt kosten umgerechnet 3 Euro. Man sollte hier übrigens etwas auf seine persönlichen Dinge achten, denn hier gibt es etliche Taschendiebe.

vietnam_ck_005Noch ein Tipp, was das Geld angeht – wenn man einen Geldautomaten benutzt, sollte dieser immer eine Bank angehören und nicht unbedingt ein freistehender ATM Automat sein – diese können manipuliert sein und bei mir wurden Zahlungen abgebucht, die ich nicht gemacht hatte! Zum Glück habe ich das Geld von meiner Bank wieder erstattet bekommen.

Nach einer Übernachtung geht es heute Richtung Mekong Delta. Nach einer 4 stündigen Fahrt über dem Fluß Cai Be fahren wir mit einem kleinen Boot zu unserer Gastfamilie, wo wir die Nacht verbringen. Dort angekommen bekommen wir eine Fahrradtour angeboten und erkunden die Gegend per Drahtesel. Die Menschen hier sind alle sehr freundlich und jeder, der uns begegnet, begrüßt uns mit einem freudigen: Xin chào!

Am Abend sitzen wir mit der Familie beim Abendessen (es gibt frischen Fisch und Gemüse) und danach vietnamesischen Reisschnaps 😉 Der ist recht stark und sollte mit Vorsicht getrunken werden! Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von der Gastfamilie. Die Fahrt geht mit dem Schiff weiter zum Ong Giao Garten und zu einem Handwerkerdorf, spezialisiert auf Töpferwaren, sowie auf die Herstellung von Fisch- und Soja-Saucen.

Unser Ziel heute: Can Tho Resort – ein sehr schönes Hotel direkt am Fluss, mit einem hübschen Garten, der zum Verweilen einlädt. Die Zimmer sind klein, aber sehr ansprechend ingerichtet und haben alle einen Balkon mit Blick auf den Garten/Fluss. Zum Hotel gehört auch ein 2-jähriger Wasserbüffel, der gemütlich auf der Wiese beim Hoteleingang äst – Achtung! Das Tier ist nicht besonders freundlich, wenn man ihm zu nahe kommt 😉 Jugendliches Temperament, schätze ich 😉

Am Abend erleben wir einen außergewöhnlichen Moment – heute wird der „Moon Cake Day“ (08. Sept.; Wikipedia-Erklärung zum Mondfest) gefeiert – es fahren hunderte von kleinen und großen Schiffen auf dem Mekong und die Leute setzen kleine Laternen ins Wasser. Von den größeren Booten dröhnt die Musik über den Fluß und die Menschen sind in Partystimmung. Wir sind mit einem Boot unterwegs und genießen das Spektakel.

Am Morgen besuchen wir noch die schwimmenden Märkte von Can Tho und machen uns auf den Rückweg nach Saigon, um am Abend in unseren Flieger Richtung Deutschland zu steigen.

Es war eine schöne Zeit hier und ich habe es sehr genossen!

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