Singapur, Bali, Sulawesi und Bangkok in 4 Wochen Teil 2

Sulawesi, August 2013

Nachdem wir in Bali bereits gute Erfahrungen mit einer Rundreise gemacht hatten, beschlossen wir, auch Sulawesi mithilfe eines englischsprachigen Guides (Youstan) und zusätzlich einem Fahrer (Yussuf) zu erkunden. Besonders über das Volk der Toraja und ihre Jahrhunderte alte Kultur wollten wir gerne mehr erfahren.

Nach Übernachtung im „Singgasana“ begannen wir unsere Tour mit einer Stadtrundfahrt durch Makassar, der Hauptstadt Sulawesis. Unter anderem besichtigten wir das Fort Rotterdam, eine niederländische Festung, sowie den großen Handelshafen der Stadt.

Es folgte ein kurzer Aufenthalt in Pare Pare, jedoch nur für eine einzige Nacht.

Von dort aus ging es weiter nach Rantepao, dem Zentrum unseres Aufenthaltes. Einquartiert waren wir im wunderschönen „Toraja Misiliana“, das sich in seiner Bauart am traditionellen Stil der früheren Torajahäuser orientierte. Man begrüßte uns sogar namentlich!

In diesem Hotel blieben wir für mehrere Nächte und begannen zunächst, den Norden des Torajareiches näher zu erkunden. Direkt am ersten Tag bekamen wir Eindrücke in den fast schon kultartigen Umgang mit dem Tode, den die Menschen dort betreiben. Es werden je nach gesellschaftlichem Status diverse Rituale, Opfergaben, Feste usw. vollzogen, um dem Verstorbenen den angenehmen Übertritt in eine andere Welt zu ermöglichen. Man begegnete uns überaus gastfreundlich, sogar Kaffee und Gebäck wurden gereicht

Gleichzeitig spektakulär, aber auch etwas beängstigend war ein Büffelkampf, den wir sicher nicht vergessen werden.

Typisch für den Todeskult der Toraja sind auch die schaurig schönen Felsengräber. Offen zugänglich werden hier Leichen in teilweise hochgelegenen Berghöhlen beerdigt. Zusätzlich fertigt man originalgetreue Holznachbildungen der Toten an, die nach außen gut sichtbar platziert werden, eine liebevolle Geste.

Im Laufe unserer Rundreise besichtigten wir viele kleine Dörfer, in denen Einheimische lebten und ihr Handwerk praktizierten. Auch hier wurden wir freundlich empfangen, durften beispielsweise Palmwein kosten

Eine anstrengende, aber durchaus lohnenswerte Erfahrungen war eine eintägige Trekkingtour, die über Waldwege, Reisterrassen und Dörfer führte und die Kondition unseres Guides definitiv unter Beweis stellte.

Sicherlich einige der schönsten Momente erlebten wir bei eine Bootstour inklusive Zwischenstopp bei einer Familie, die tatsächlich auf solch einer Art Floß wohnten.

Mittags kannte unser Guide Youstan stets ein tolles Restaurant, das wir allerdings selbst wohl nie entdeckt hätten. Bei den Ausblicken konnte man wirklich doppelt genießen!

Unsere letzten Tage auf Sulawesi verbrachten wir im „Amatoa Beach Resort“, mit Sicherheit eines der schönsten Hotels der gesamten Reise. Neben direktem Zugang zum kristallklaren Wasser hatten wir von unserer Terrasse aus jeden Abend idealen Ausblick auf den Sonnenuntergang.

Insgesamt hatten wir eine spannende, unvergessliche Zeit. Die Hotels waren dennoch allesamt angemessen in ihrer Ausstattung, die Einheimischen stets höflich und zuvorkommend. Sulawesi bietet besonders für Abenteurer und Freunde fremder Kulturen faszinierende Erlebnisse und neue Erfahrungen.

Fazit

Es hat sich gelohnt!

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