Vamos Baja – Mexikanische Gelassenheit (Charme) und große Wale hautnah

Mexiko: Freundliche Menschen, schöne Landschaften, die Seele baumeln lassen.

Die Highlights

  • Blau-, Fin-, Grau- und Buckelwale erleben
  • Delfine, Rochen, Pelikane und MEER!

Vamos! Los geht es!

Schon immer haben Wale uns Menschen verzaubert und begeistert. Bei dieser Mexiko-Reise, bei der wir diesen wunderschönen Tieren ganz nahe kommen, machen wir nicht nur Urlaub. Nein, es geht um mehr. Time out: Wir lassen für eine Zeitlang unser gesamtes Leben baumeln, erleben eine Traumzeit – eine Zeit, um in der Natur zu sein und dank dieser wunderbaren Wesen, die sich vor langer Zeit vom Leben an Land verabschiedet und für ein Leben in den Weiten des Ozeans entschieden haben. Auf dieser Reise in der Baja California erleben wir diese faszinierenden Meeressäuger hautnah.

Mit mexikanischen Pangas fahren wir auf das Meer zu den vielversprechendsten Orten, um Wale beobachten zu können. Mit etwas Glück begegnen wir Grauwalen, Finnwalen, Buckelwalen und Blauwalen, die zum Teil eine mehr als 8000 Kilometer lange Strecke zurückgelegt haben, bevor sie sich vor der Baja California versammeln. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, wenn einer der Riesen unmittelbar vor unseren Booten erscheint, um nur wenige Augenblicke später wieder in die Fluten abzutauchen. Am Ende eines jeden dieser aufregenden Tage erwarten uns landestypische, liebenswürdige Hotels, in denen wir unsere Erlebnisse verarbeiten. In einer Traumbucht, die ganz uns gehört für 3 Tage genießen wir auf der Terrassen-Lounge einen atemberaubenden Blick auf das Meer. Erfreuen uns einem farbenfrohen Sonnenuntergangsschauspiel wie es für die Baja typisch ist, unternehmen vielleicht lange Strandspaziergänge oder entdecken die umliegende Natur der einzigartigen Vulkan- und Wüstenlandschaft, in der Sie auch die imponierenden, bis zu zwanzig Meter hohen Cardon-Kakteen finden.

Wie kommt man dahin?

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Meist reisen wir aus Hawai’i an, wenn wir zu unserer Vamos Baja California Reise antreten. Es ist immer eine Umstellung aus dem grünen Hawai’i in die mexikanische Wüstenlandschaft zu reisen. Doch schon nach kurzer Zeit haben wir das Gefühl im nächsten Paradies gelandet zu sein. Der Flug geht von Los Angeles aus (oder Mexiko City) nach Loreto in der Baja California Sur. Von Deutschland aus am besten direkt nach Los Angeles und vor dort aus nach Loreto.

Die erste Oase

Von diesem kleinen, provinziellen Flughafen fahren wir mit unserem gecharterten Van direkt durch nach San Ignacio, einem kleinen Wüstenstädtchen. San Ignacio ist für seine Missionskirche und unzählige Dattelpalmen, die die Missionare angepflanzt haben, bekannt. Entsprechend idyllisch ist der Ort. Hier sagen sich Wüstenfuchs und Hase Gute Nacht. Wir sind etwas außerhalb untergebracht. In komfortablen Yurten direkt an einem Fluss (in der Wüstenlandschaft Bajas). Hier stand ich beim letzten Besuch auf einem Stand up Paddleboard mitten auf dem Fluss. Kein Windhauch, absolute Stille: Angekommen! Friedlicher kann das Leben kaum sein.

Intensive Grauwalbegegnungen!

Nach zwei Nächten in San Ignacio, die des Ankommens und der Vorbereitung auf das Grauwalcamp in der San Ignacio Lagoon dienen, geht es früh morgens los.

Vor dem Mittagessen sind wir auch schon dort, wo die Cabanas auf uns warten und die pazifische Brise um unsere Nase bläst. Wir werden ins das Camp Leben eingewiesen.

Dort übernachtet man in einfachen Holzhütten. Wenn ich nachts im Bett liege und dann doch mal raus aufs Klo muss, denke ich „Oh, nein!“. Ich hab keine Lust aus dem kuscheligen Bettchen aufzustehen und raus in die recht frische Wüstennacht mit pazifischer Meeresbrise. Doch manchmal muss man ja zu seinem Glück etwas gezwungen werden (Reisen sind eben auch ein Stück wirkliches Leben!). Ich mache die Hüttentür auf und der gigantische Sternenhimmel leuchtet mir entgegegen fährt mir in Mark und Bein: Ich bin hellwach! WOW! Das kennen wir einfach kaum noch – ein Firmament ohne Zivilisationslicht ist jenseits von Worten. Ein wohliger Schock, ein Überraschungsmoment, Verzauberung pur.

Dann die Grauwale.   Achtung, es macht süchtig!! SIE suchen oft den Kontakt zum Boot. Man weiß gar nicht wie einem geschieht, wenn so ein 30tonner sich am Boot schubbert, das Quieken, Staunen und Lachen wird jedenfalls immer lauter. Es ist wie eine Liebesdusche. Es ist Kontakt pur unabhängig von Konventionen – da werden an Bord gestandene Rechtsanwälte und Professoren wieder zu Kindern. Die Wale legen ein erstaunliches Verhaltensspektrum an den Tag. Jede Tour ist anders und neu. Hier kann man was fürs Leben lernen! Das Setting ist einfach im Camp, Kulinarisch sicher kein Highlight.

Wer bin ich ohne Internet und Win/Win

Und ich mag das: Wer bin ich eigentlich ohne Internet und Telefon? Geht das noch? Auf einem kleinen Wüstenstück an einer pazifischen Lagune… wo ich einen Kojoten am Strand treffe und weiß, dass ich mit meinem Besuch komplett die kleine, sehr bescheiden lebende, lokale Gemeinschaft unterstütze.

Nach drei Nächten geht es weiter in unsere Bucht an der Sea of Cortez. Der sagenhafte Blick von oben über die bizarren Felsformationen der Bucht, dazwischen das ruhige Wasser der Sea of Cortez mit kreischenden Seevögeln. Zusammen mit dem Licht und Farbenspiel des Sonnenaufgangs bzw. untergangs, eine filmreife Kulisse.

Filmreif

Ein einfaches Haus. Doch wir haben das Haus und die Bucht ganz für unsere Gruppe. Eine zuvorkommende Crew, die für uns da ist. Der Blick vom Bett… atemberaubend. Bestnoten für den schönsten Ausblick! Zeit um die dazugehörigen neun Strände zu erforschen, zu laufen, schwimmen, mit dem Kayak zu fahren. Auf der Terrassenlounge fühlt man sich wie in einem Ausguck, um die Vogelwelt der Bucht zu studieren. Manchmal kommen Delfine in die Bucht… Time out.

Superlative pur – Begegnungen mit Blauwalen

Nach drei luxuriösen Nächten geht es nach Loreto. Charmant ist das richtige Wort für diese Kleinstadt an den Ufern der Sea of Cortez. Nicht weit davon liegt Loreto, ein kleines, verschlafenes mexikanisches Städtchen mit vielen Restaurants. Vom Hafen aus fahren wir wieder aufs Meer hinaus: Diesmal gibt’s Blauwale zu erleben. Der hohe Blas (6 – 8m) ist schon von weitem zu sehen, das Boot gibt Vollgas, um in die Nähe zu kommen, der Wal lässt sich meist 4-5mal sehen, um dann mit langgezogenem Buckel die riesige Fluke zum „dive down“ zu zeigen. Jetzt dauert es ca. 8 – 10 Minuten. Das Boot tuckert so dahin, ansonsten absolute Stille, auch unter den gespannten Gästen. Wo kommt er wieder hoch um Luft zu holen? Das Wasser plätschert gegen den Bug, die Ruhe zum Greifen, wie im Auge eines Hurrikans… jeder schaut wach und präsent rund ums Boot über die Wasseroberfläche, die Kamera im Anschlag (Jäger und Sammler sind unterwegs). Und da… das laute Fauchen rechts, der hohe Blas, der massige Körper, der sich ewig durch das Wasser zu pflügen scheint, beeindruckende 25-30 Meter! Und das Spiel wiederholt sich immer wieder, und nicht nur die künstlichen Speicherkarten sind randgefüllt mit einzigartigen Momenten. Zum Lunch geht’s dann zu einem Traumstrand von Coronado-Island mit Traumkulisse: weißer Sand, türkisfarbenes, klares Wasser im gleißenden Licht der hochstehenden Sonne, mit der bizarren Vulkanlandschaft von Loreto als Hintergrund. Mal wieder im Paradies erwischt!

Walhaie, Seelöwen und Traumstände überall

Mit La Paz nähern wir uns der Zivilisation an. Ich mag unsere Unterkunft gleich um die Ecke vom Hafen sehr. Wir kennen uns hier jetzt besser aus: ich weiß, wo ich frischen Karottensaft bekomme, samstags den kleinen Biomarkt finde. Und großartig hier: Seit ein paar Jahren treffen sich hier Walhai Jungtiere in der Bucht und man darf zu ihnen ins Wasser. Der größte Fisch der Erde. Ja, wirklich!

Weiterhin steht eine optionale Ausfahrt zu den Seelöwen (auch um mit ihnen zu schwimmen) und der schönen Inselgruppe Espiritu Santo auf dem Programm. Nicht selten trifft man auf dem Weg dorthin Delfine, Buckelwale oder springende Rochen!

Party? – nein, nicht für uns!

Cabo San Lucas – Noch mehr Zivilisation und Partyzone. Nicht für uns. Hier gibt es Buckelwale, Grauwale, Delfine und einen engagierten Whale Watching Partner, der respektvolles WW ganz in unserem Sinne anbietet. Hier ist der Flughafen in der Nähe deswegen machen wir Station und das kleine mexikanische Hotel ist eine Oase in der amerikanischen Drink- und Viagrazone. Jeder Gast wird herzlich willkommen geheißen mit einer Umarmung. Beim letzten Mal schaute mich eine Mitreisende ganz ungläubig an als ein anderer Gast unserer Gruppe vom Innkeeper freudig umarmt wurde: Kennen die sich? Jetzt ja! J

Hier ganz im Süden am sogenannten „Worlds End“ treffen sich Pazifik und Sea of Cortez und vielleicht verabschiedet sich, mit etwas Glück, ein springender Buckelwal bevor es wieder – reich beschenkt – zurück über den großen Teich (ab San Jose de los Cabos –nach Los Angeles oder Mexiko City) geht. Die Welt ist aber noch lange nicht zu Ende!

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