Sambia im Wandel der Zeit

Ich nahm einen Bus von Windhoek nach Sambia und als ich vor ein paar Wochen bei den Victoria Falls ankam, konnte ich sie in ihrer vollen Größe sehen – die Regenzeit dieses Jahr hat alle Erwartungen übertroffen. Von der Sambia-Seite über die Wasserfälle zu schauen war eine wundervolle Erfahrung – vor allem, da seit meiner letzten Reise dorthin 19 Jahre vergangen sind – und Junge, Junge hat sich das hier alles verändert. Hotels und Lodges sind hier überall und das kleine Dorf Livingstone ist jetzt eine große Stadt mit 50 Straßen!

Da ich den Kariba See noch nie gesehen habe, dachte ich mir es wäre nett, dorthin zu fahren. Ein Tagesausflug mit einer Vielzahl von Transporten, einschließlich einem Minibus mit gewöhnlich 23 Passagieren und Babys genauso wie 350 Küken – das war das Highlight des Ausflugs. Der See ist einfach wunderbar und ich habe den kleinen, bekannten Ort gleich auf dem See gefunden, gleich neben einer Krokodilfarm, wo man an der Bar über dem See seine Seele auf einer Hängematte baumeln lassen kann, ein kaltes Wasser trinken und etwas essen kann. Ein Nilpferd schaute am Nachmittag vorbei und der Barmann wies uns an, bei einer unvermuteten Begegnung mit einem Nilpferd, in der Nacht auf dem Weg zum Klo, nicht hektisch zu werden, da es manchmal auf dem Campingplatz landet… „und bitte geh nie runter zum See, da wirklich Krokodile da unten schwimmen.“ Und er hat keinen Witz gemacht. Eine Gruppe von italienischen Hilfsarbeitern ließ sich eines Tages blicken und wir entschlossen uns, am Nachmittag ein Boot zu mieten. Wir haben Nilpferde, Krokodile unter und über Wasser, Wasserantilopen, Gnus und Schwarzfersenantilopen genauso wie eine große Vielfalt von Vögeln, zum Beispiel Seeadler, gesehen.
Die Italiener waren so nett mich am Ende ihres Aufenthaltes mit in die Hauptstadt Iusaka zu nehmen – wie schön für mich – es hätte eine Weile gedauert, aus dieser abgeschiedenen Gegend zu kommen Von ihnen lernte ich viel über die Hungerkrise in den abgeschiedenen Gegenden von Sambia und wie schwer es ist, die gespendeten Lebensmittel den Leuten zukommen zulassen, die es am dringendsten brauchen. Die Frustration war sehr groß, als die örtliche Regierung vieles davon entgegen nahm.

In Iusaka – wir kamen sehr spät an – ging ich am nächsten Morgen zur Bushaltestelle. Es hat sich alles so verändert! Wie schon gesagt – vor 20 Jahren war Iusaka ein wahnsinnig kleiner Ort, wo man sehr leicht festgenommen wurde, nur weil man Fotos von irgendwas gemacht hat und jetzt gibt es eine 4-spurige Schnellstraße in die Stadt und eine sehr organisierte Bushaltestelle…
Ich war so beeindruckt.

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