Oman

Oman zu Fuß entdecken

Safari & Wüste Oman

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Oman 23.610000, 58.540000 Maskat, Muscat, Umman (Routenplaner)

 

Wir spannen den Bogen von touristischen Höhepunkten wie Maskat, Nizwa und Al Jabreen bis zu kaum bekannten Gebieten: Al-Khaluf, Dschebel Akhdar und das Wadi Sahtan. Abseits der Hauptstraßen sind die Pisten in den Wadis oft holprig. Unterwegs bieten sich spektakuläre Aus- und Tiefblicke. Die Wanderwege sind größtenteils alte Eselspfade, einige Abschnitte führen durch wegloses Gelände mit Geröll. Trittsicherheit ist erforderlich. Sie sehen zerklüftete Bergformationen, majestätische alte Festungen und idyllische Oasen mit sattgrünen Palmenhainen. Subtropische Gärten wechseln sich ab mit weißer und goldgelber Sandwüste. Sie besuchen alte Dörfer und übernachten u.a. in einem restaurierten Gästehaus, errichtet in traditioneller Steinbauweise. Genießen Sie den Ausblick auf Omans Küste während einer Dhow-Fahrt bei Sonnenuntergang.

Höhepunkte

  • Panorama-Wanderung auf dem Dschebel-Shams-Plateau und auf alten, verschlungenen Eselspfaden im Hadschar-Gebirge
  • Besuche bei Oasenbewohnern
  • Wandern in weißen Dünen und Durchquerung der Wahiba-Wüste in Jeeps
  • Meeresschildkröten bei der Eiablage
  • Dhow-Fahrt bei Sonnenuntergang und Beobachtung von Delfinen

Reiseplan

TageBeschreibungMahlzeiten
1. TagAbflug aus Deutschland(-/-/-)
2. TagAm Morgen landen wir in Maskat und werden am Flughafen in Empfang genommen. Anschließend Fahrt ins komfortable und zentral gelegene Hotel im Stadtteil Ruwi. Dort haben wir die Möglichkeit uns ein wenig vom Nachtflug zu erholen, bevor wir uns am Nachmittag auf den Weg zur Altstadt begeben. Die Sauberkeit dieser Stadt ist auffällig. Maskat gilt als die zweitsauberste Stadt weltweit. Währen eines kurzen Spaziergangs schlendern wir an einem der Sultans Paläste entlang, dem al-Alam Palast sowie an der Marani Festung. Diese wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen erbaut und dient heute als Dienstsitz der königlichen Garde. Während einer gemütlichen zweistündigen motorisierten Bootsfahrt mit einer arabischen Dhau in traditioneller Bauweise, präsentiert sich Omans Küste bei tiefstehender Sonne in warmen Farben. Zurück im Yachthafen fahren wir nach Mattrah und schlendern durch die engen Gassen des abendlich belebten und wohlduftenden arabischen Markts, dem Souq. Hier werden Gewürze, Parfüms, Weihrauch, Goldschmuck und Kunsthandwerke aus Silber feilgeboten.(-/-/A)
3. TagNach dem Frühstück fahren wir in Richtung Norden und besuchen die Sultan-Qabus-Moschee, die größte des Landes. Mit ihrem imposanten Kristallleuchter von acht Tonnen Gewicht und dem riesigen Perserteppich, der als ein Meisterwerk der iranischen Teppichknüpfkunst gilt. (Für die Damen: Unbedingt lange Ärmel und lange Hosen bis über die Knöchel sowie ein die Haare bedeckendes Kopftuch! Für die Herren gelten lange Hosen!)
Unsere Fahrt führt uns weiter in die Täler der majestätischen Berge, die höchsten der Golfregion. Durchfurchte Hänge und geheimnisvolle Höhlen, atemberaubende Steilwände, schroffe Felsüberhänge und tiefe Schluchten präsentieren sich in einem nicht beschreibbaren Farbenspiel. Mit einer unglaublichen Vielfalt an Naturwundern zieht sich das Gebirge über eine Länge von fast 500 Kilometern durch das Sultanat. Es schiebt eine bis zu 3.000 Meter hohe Barriere zwischen den Golf von Oman und die Wüstenlandschaften im Innern des Landes.
Vor 65 Millionen Jahren durch tektonische Verschiebungen aufgefaltet, sind die Gesteinsmassen heute ein Paradies für Geologen.
Wir beginnen im Wadi Sahtan: Die Straße windet sich durch eine enge Schlucht, in der entlang der Felswände die Palmengärten aus Dattelpalmen, Mangobäumen und Bananenstauden angelegt sind. Dem Ende öffnet sich die Schlucht zu einem großen Kessel ausbreitet. Am Nachmittag ziehen wir uns die Wanderschuhe an und folgen auf alten Eselspfaden den Verbindungen der einzelnen Siedlungen. Vor uns die imposante 2.000 Meter steil aufragende Nordwand des Dschebel Shams, wir fühlen uns als wären wir im Himalaja
(F/M/A)
4. TagVon unserem Zeltplast beginnen wir unsere Wanderung und durchqueren dabei drei verschiedene Täler, jedes mit seinem eigenen Charme. Vorbei an Palmenhainen, Terrassenfeldern und den jahrtausendenalten Falaj-Bewässerungskanälen, erreichen wir am Nachmittag unsere Begleitmannschaft mit den Fahrzeugen. Wir erreichen Bimah, eine Siedlung in dem die Häuser überwiegend in traditioneller Steinbauweise erbaut sind. Hier verbringen wir die Nacht, wahlweise in einem Steinhaus (Mehrbettzimmer) oder im Freien unter einem Dach aus Palmenwedel.(F/M/A)
5. TagAm Morgen wandern wir das Wadi aufwärts und erreichen eine kleine Siedlung, welche lediglich von drei Familien bewohnt wird. An Palmengärten vorbei folgen wir einen schmalen Pfad und erreichen das malerisch, auf etwa 1.000 Meter gelegene Dorf Bilad Seet, welches seinen traditionellen Charme und das Gefühl der ländlichen Einsamkeit beibehalten hat. Dieses Juwel unter den Bergdörfern dieser Region wird seit 3.000 Jahren bewohnt. Entlang der landwirtschaftlich bebauten Gärten und weiter durch eine enge Schlucht erreichen wir unsere Mannschaft mit den Fahrzeugen. Wir fahren hinauf zum höchsten Straßenübergang des westlichen Hadschar-Gebirges. Ein gewaltiger Ausblick erwartet uns auf dem Pass. Unser weiteres Ziel ist die Bergoase Misfat al-Abriyeen – ein „Garten Eden". Das Dorf wird in traditioneller Weise renoviert und erhalten. Wir übernachten in einem dieser alten Häuser des Dorfes (keine Einzelzimmer)(F/M/A)
6. TagAuf einem Spaziergang durch die Gärten erreichen wir auch den letzten Winkel der Oase und entdecken dabei Zitronen-, Granatäpfel-, Papaya- und Mangobäume. Diese Gärten werden mit Hilfe der Falaj-Syteme seit Jahrhunderten kultiviert, über dessen Geschichte wir hier im Detail erfahren. Am Vormittag fahren wir in den kleinen und etwa 400 Jahre alten Ort al-Hamra und besuchen das von einer Familie betriebenen Volkskundemuseum Bait as-Safah. In diesem alten Lehmhaus, ganz im traditionell im omanisch-arabischen Stil eingerichtet, bekommen wir einen guten Einblick in die einstige Lebensweise. Weiter in den durch Magie und durch das Töpferhandwerk bekannt gewordenen Ort Bahla. Hier besuchen wir die Festung – UNESCO-Weltkulturerbe. Anschließend besichtigen wir die Wohnfestung Jabreens der einst mächtigen Imame und Sultane der Ya'aruba Dynasty. Am Nachmittag fahren wir, vorbei am malerischen Ort Ghul, auf das Dschebel-Shams-Plateau hinauf. Wenn wir möchten, unternehmen wir einen kleinen Spaziergang in der Umgebung unseres ruhig gelegenen Hotels.(F/M/A)
7. TagNach dem Frühstück geht es auf einer kurzen Fahrt in das kleine Dorf al-Khatim. Wir wandern auf einem breiten Felsband über den alten Eselspfad nach Sap Bani Khamis. Dieser Ort wurde in den fünfziger Jahren verlassen, er liegt hoch über dem "Grand Canyon" des Omans. Beindruckende Blicke in die 1.000 Meter tiefe Schlucht. Nach der Mittagspause wandern wir wieder zurück zum Ausgangspunkt, an dem unsere Begleitmannschaft mit den Fahrzeugen uns erwartet. Nach einer steilen Abfahrt vom Dschebel-Shams-Plateau erreichen wir am Nachmittag Nizwa, die frühere Hauptstadt und religiöses Zentrum Omans. Der Pool im charmanten Garten unseres Hotels der mittleren Kategorie lädt noch vor unserem Abendessen zum schwimmen ein.(F/M/A)
8. TagAm Morgen, nach dem Frühstück, besichtigen wir die Oasenstadt Nizwa am Südrand des Dschebel-Akdhar Massives. Nizwa war immer ein politisches und religiöses Zentrum Omans. Im Jahre 751 wurde der erste Imam der Ibaditen gewählt. Bis ins 12. Jahrhundert war Nizwa Landeshauptstadt, dann übernahm Bahla diese Rolle. Wir streifen durch den Souq, der für seine schönen Silberarbeiten bekannt ist. Besonders filigran verarbeitet sind die omanischen Krummdolche. Unweit entfernt, besuchen wir die Festung, die im Jahre 1650 fertig gestellt, und im Auftrag von Imam Sultan Bin Saif al-Ya'rubi erbaut wurde. Der 30 Meter hohe Turm erlaubt einen umfassenden Weitblick über die ausgedehnten Palmenhaine der Oasenstadt.
Am späten Vormittag verlassen wir Nizwa und kehren dem Dschebel Akhdar den Rücken. Es geht Richtung Süden, auf kaum befahren Strassen und durch spärlich besiedelte Gebiete erreichen wir am Nachmittag mondlandschaftsähnliche Region, südlich der Wahiba Wüste. Dort erklimmen wir ein kleines Plateau und erhaschen einen Blick auf unsere morgige Tour durch die weißen Sanddünen und können auf der gegenüberliegenden Seite den Sonnenuntergang über der bizarren Hügellandschaft beobachten. Unsere Zelte schlagen wir in einem Akazienhain auf während unsere Begleiter ein wohlschmeckendes Abendessen kreieren.
(F/M/A)
9. TagDer Sand an unserem Zeltplatz ist noch rötlich gefärbt. Nach dem Campfrühstück beginnen wir unsere Wanderung und überqueren dabei mehrere kleine Plateaus, dazwischen liegend Sand, der sich im weiteren Verlauf immer weißer verfärbt. Schließlich befinden wir uns inmitten einer surrealistischen Dünenlandschaft aus weißem Sand. Plötzlich taucht vor uns der smaragdgrüne Indische Ozean auf, welch beidruckender Kontrast. Nachdem wir unsere Zelte in der Nähe des Strandes aufgebaut haben, besteht die Möglichkeit im Meer zu baden.(F/M/A)
10. TagHeute steht uns eine längere Fahrstrecke mit den Allradfahrzeugen bevor. Bei Ebbe fahren wir am menschenleeren Strand entlang und erreichen den kleinen Fischerort al-Khaluf und weiter bis nach Qahid. Hier lassen wir etwas Luft aus den Autoreifen, um besser im Sand fahren zu können. Auf einer Sandpiste geht es hinein in die Weite der Sandwüste. Die Heimat der Beduinen. Die Wahiba Sands. Diese Dünenwelt mit einer Nord-Südausdehnung von circa 200 km und einer Ost-Westausdehnung von circa 80 km stellt im Vergleich zu anderen Wüstengebieten der Welt eine Art Sandkasten dar, beherbergt dafür aber eine erstaunliche Artenvielfalt an Flora und Fauna. Wir fahren gut 100 Kilometer auf einer Sandpiste von Süd nach Nord. Am Nachmittag erreichen wir das in einem Dünen-Tal gelegenen Wüstencamp und erfrischen uns bei Tee, Kaffe und kühlen Getränken. Am späten Nachmittag, wenn das Licht weich geworden ist, erklimmen wir eine der zahlreichen Dünen und beobachten in dieser unwirklichen Stille, wie sich die Sonne hinter dem Meer aus Sand zurückzieht. Nach dem köstlichen Abendessen werden später am Lagerfeuer und unter dem glitzernden Sternenhimmel die Geschichten aus 1001 Nacht wieder lebendig. Wir übernachten in Beduinenzelten.(F/M/A)
11. TagNach dem Campfrühstück fahren wir ins Wadi Bani Khalid. Unsere Begleiter parken die Fahrzeuge und wir wandern durch die Gärten der Oase und tiefer in die Schlucht hinein. Die glasklaren Pools mit Wasserfall sind bereits zu sehen. Nun gönnen wir uns ein wohlverdientes, erfrischendes Bad! Wir kehren zu unseren Fahrzeugen zurück und fahren an den östlichsten Punkt der arabischen Halbinsel, nach Ras al-Hadd. Hier beziehen wir die Hütten des Camps. Nach dem Abendessen brechen wir nochmals auf und fahren etwa 10 Kilometer in das Meeresschildkrötenschutzgebiet. Hier beobachten wir die Tiere während der Eiablage am Strand von Ras al-Jins. Bis zu 100.000 Meeresschildkröten kommen jährlich, meist zwischen Oktober und Januar, an den Küsten Omans an Land, um ihre Eier abzulegen.(F/M/A)
12. TagAm Vormittag brechen wir auf und fahren nach Sur, die Stadt der Seefahrer. Hier und in Sohar, im Norden des Omans, nahm die Seefahrer- und Handelstradition etwa 1.000 vor Christus ihren Anfang. Bis heute werden in Sur traditionelle Boote, die Dhaus, gefertigt und gewartet. Wir besuchen die Dhau-Werft. Auf dem Weg nach Tiwi erkunden wir noch die einst mächtige Stadt Qalhat, die schon Marco Polo auf seiner Reise nach China beschrieben hatte. Heute stehen nur noch die Grundmauern und die Ruine des Grabmals der Bibi Mariam. Im Wadi Shaab angekommen, unternehmen wir eine Auflockerungswanderung. Eine Schlucht wie aus dem Bilderbuch. Die Pools am Ende des Weges laden zum Baden ein und wer möchte, kann schwimmend eine spannende Entdeckung machen. Durch einen engen Spalt in den Felsen, müssen wir einmal kurz abtauchen und erreichen schwimmend einen Wasserfall in einer wunderschönen Höhle. Im Inneren verwandelt die Sonneneinstrahlung durch einen Spalt das Wasser in ein angenehmes Türkisblau. Am Nachmittag kehren wir zu den Autos zurück und verbringen die Nacht in Strandnähe.(F/M/A)
13. TagDurch das Wadi Tiwi fahren wir auf einer abenteuerlichen Straße nach Saymah. Von dieser kleinen Siedlung aus, führt ein Eselspfad über das östliche Hadschar-Gebirge ins Wadi Bani Khalid. Den ersten Abschnitt der Wanderung legen wir auf diesem Pfad zurück, entlang üppiger Gärten, bis hinunter ins Wadi. Zu Mittag grillen wir und können danach in den Pools plantschen, umringt von einer idyllischen Landschaft. Wir kehren zu den Autos zurück und fahren auf der Küstenautobahn nach Maskat und beziehen unsere Zimmer im komfortablen Hotel.(F/M/A)
14. TagAuf dem quirligen Fischmarkt von Mattrah können wir die Fischvielfalt Omans bewundern bevor wir weiter in den Yachthafen fahren. Hier besteigen wir ein Boot welches uns hinaus aufs Meer fährt. Mit viel Glück können wir Delfine beobachten. Auf die Küste blickend entdecken wir den Sultans Palast al-Alam sowie die Marani Festung und halten zum Schnorcheln. Wir fahren noch ein wenig ostwärts und Schnorcheln nochmals in Bandar Khiran, ein herrliches Erlebnis in Omans Gewässern. Nach dem Mittagessen am Strand kehren wir zurück zum Ausgangspunkt. Am späten Nachmittag haben wir nochmals Gelegenheit im Souq die letzten Souvenirs zu besorgen, bevor wir unser Abschiedsessen in einem stilvollen omanischen Restaurant einnehmen.(F/M/A)
15. TagDer Vormittag steht uns zur freien Verfügung. Wir können ausschlafen, in Ruhe frühstücken. Am frühen Nachmittag fliegen wir ab und erreichen München, Frankfurt oder Zürich noch am gleichen Abend.(-/-/-)

Leistungen

  • örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis Maskat
  • Flug mit Oman Air München oder Frankfurt – Maskat – München oder Frankfurt
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Übernachtung in Hotels, rustikalem Wüstencamp, traditionellem Gästehaus, Steinhaus und Zelten
  • meist Vollpension
  • Trinkwasser
  • Camping- und Kochausrüstung
  • Fahrten ab/bis Maskat in geländegängigen Fahrzeugen
  • Hauser-Top-Schutz: Stornokosten-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Nicht enthalten sind:

  • Visum-Kosten in Höhe von € 40,- / OMR 20,- (vor Ort zu bezahlen)
  • Getränke
  • Trinkgelder (circa € 80,- pro Person)
  • fakultative Ausflüge und Ausgaben persönlicher Art

Tourdaten

  • Teilnehmer: 8 – 14 Personen
  • Reisedauer: 15 Tage
  • Preis: ab 2.990 €
  • Tour Code: 71/OMKO2

 

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Gerne beraten wir Sie auch persönlich unter Tel. 089 – 83 41 007. Wir haben über 70 Veranstalter im Programm. Es können nicht alle Reisen auf unserer Website dargestellt werden – bitte fragen Sie uns nach weiteren Touren!

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