Tauchsafari in der Andaman Sea – 3 Tage auf der Manta Queen 2 vor der Küste Thailands

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Quelle: Nikita K.

Die Einschiffung

Am Dive Center in Khao Lak wird der Check-in durchgeführt. Zahlungs- und sonstige Formalitäten wie Haftungserklärungen, Auswahl der Ausrüstung, Leihmöglichkeit für Tauchcomputer etc. sowie die Möglichkeit zur Gepäckaufbewahrung werden hier abgewickelt. Übrigens kann die Gepäckaufbewahrung sinnvoll sein, denn die Kabinen auf dem Boot haben kaum Stauraum. Ein großes Handtuch bekommt man an Bord gestellt. Anschließend Fahrt mit einem Bus zum Pier und Einschiffung.

An Bord

An Bord gibt es zunächst Informationen zur Ausstattung des Schiffs sowie generelle Richtlinien zum Verhalten an Bord. Anschließend Abendessen und Zeit für erste Gespräche mit den Tauch-Buddies. Wie sich herausstellt, haben wir eine internationale Gruppe an Bord mit Deutschen, Schweizern, Brasilianern, Amerikanern, Kanadiern, Koreanern und Australiern. Die Meisten begeben sich recht schnell in die Kojen, denn der erste Tauchgang ist bereits um 7 Uhr am nächsten Morgen angesetzt.Der Kapitän bleibt noch wach, denn er schippert bereits zum ersten Tauchspot nach Koh Bon.

Der Kapitän bei der Arbeit

Der Kapitän bei der Arbeit

 

Es folgen drei Tage, die mit dem Slogan DIVE – EAT – SLEEP – REPEAT sehr gut zusammengefasst werden können. Das Thai-Essen ist einfach und schmackhaft, für jeden ist etwas dabei – Fleisch, Gemüse, Reis, Nudeln, Suppe und Obst. Die Kabinen sind ausreichend groß, man ist eigentlich sowieso nur nachts zum Schlafen in der Kabine. Bei einer Größe ab ca. 1,90 m wird es allerdings schwierig ins Bett zu passen.

 

Die Tauchgänge

 Ich bin Ende November unterwegs und es herrschen perfekte Bedingungen: Sauberes Wasser um die 28 Grad und Sichtweiten zwischen 15 und 40 Metern. Nur einmal müssen wir wieder auftauchen, denn bei 3 Meter Sicht hat der Tauchgang wenig Sinn. Die Thai-Crew ist behilflich beim An- und Ablegen der Ausrüstung und generell sehr effektiv.

 

Die einzelnen Spots wie Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und die Wracks haben jeweils ihren eigenen, einzigartigen Reiz mit spezifischen Merkmalen und sind wirklich ausnahmslos hervorragend. Das Highlight unseres Trips ist sicher der 4,5 Meter Walhai, den wir bei Koh Tachai rund 15 Minuten und bis auf Armlänge unter Wasser begleiten dürfen.

 

Man muss sich allerdings bei jedem Spot auf mehrere andere Boote einstellen und da wird es unter Wasser schon einmal eng. Auf unserem Schiff gibt es einige Teilnehmer, die ihre Prüfungen zum Advanced Open Water absolvieren.

 

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 Ich kann das Liveaboard auf der Manta Queen 2 sehr empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt absolut, das Schiff ist perfekt zum Tauchen ausgestattet und die Organisation ist vorbildlich. Das Personal der Tauch- und der Schiffscrew ist durchweg freundlich und hilfsbereit. Zudem betaucht man erstklassige Spots. Einziges Minus, wenn man so möchte, ist ein manchmal störender Andrang an den einzelnen Spots durch zu viele Boote.

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